An den kommenden Gegner haben Helmke und Co. gute Erinnerungen: Drei Duelle gab es bislang zwischen beiden Teams, noch nie musste der HSV den Platz als Verlierer verlassen – das Hinspiel in Südhessen gewannen die Hünfelder gar mit 5:0 und zeigten eine blitzsaubere Leistung, Maximilian Fröhlich glänzte unter anderem mit einem Doppelpack. „Doch das ist egal“, betont Johnny Helmke im Vorfeld des Duells: „Natürlich haben wir da ein gutes Spiel gemacht, aber das spielt jetzt keine Rolle mehr.“ Die Vorzeichen mehr als ein halbes Jahr später sind natürlich andere, doch der HSV brauch sich keinesfalls verstecken – zumal die Tabelle eine klare Sprache spricht: Vier Siege in Folge gelangen den Haunestädtern zuletzt, im kompletten Jahr 2026 ließ der HSV erst fünf Punkte liegen und sorgte unter anderem mit dem Erfolg gegen den designierten Meister Eintracht Frankfurt II für Aufsehen. Die Darmstädter hingegen kämpfen noch um den Verbleib in Hessens höchster Amateurspielklasse und mussten sich erst am Mittwochabend dem SV Hummetroth geschlagen geben.
„Das ist dennoch ein spielerisch guter Gegner und eine Mannschaft, die jeden Punkt braucht“, warnt der HSV-Coach davor, das Heimspiel gegen die Südhessen auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir müssen alles abrufen, um erfolgreich zu sein, wissen aber auch, was entscheidend sein wird: Die Lust am Verteidigen, die Zweikampfführung und der Mut im eigenen Ballbesitz, gepaart mit einem Plan im Spielaufbau. Wenn wir das auf den Platz bekommen, kann das auch gegen Darmstadt wieder funktionieren“, erläutert Helmke den Matchplan: „Wir sind glücklicherweise in einer Position, in der wir nur auf uns schauen können – und so machen wir das auch, von Spiel zu Spiel. Das haben wir intern auch so besprochen.“ Personell schweben derzeit noch einige Fragezeichen über der Rhönkampfbahn: Aaron Gadermann ist privat verhindert und fehlt damit auf jeden Fall, genauso wie Marcel Trägler. Luca Uth ist noch angeschlagen, „da müssen wir schauen, ob es bis Samstag reicht“, erläutert Helmke abschließend.
Hessenliga
Freitag
17 Uhr
Hanauer FC – Eintracht Frankfurt U21
Samstag
14 Uhr
Stadtallendorf – SC Hanau
14.30 Uhr
Baunatal – FC Gießen
15 Uhr
Weidenhausen – Waldgirmes
VfB Marburg – Rot-Weiß Walldorf
Hünfelder SV – Darmstadt 98 U21
Fernwald – Türk Gücü Friedberg
Sonntag
14.30 Uhr
TuBa Pohlheim – Hummetroth
15 Uhr
Eddersheim – CSC Kassel
