„Es ist schon etwas Besonderes, das letzte Mal an der Seitenlinie zu stehen“, blickt der scheidende Coach bereits vor dem letzten Spiel zurück. Über 19 Jahre war Helmke als Spieler oder Trainer beim HSV aktiv, zuletzt fast sechs Jahre als Übungsleiter der ersten Mannschaft. „Man blickt natürlich ein bisschen zurück, schon vor dem letzten Spiel. Aber das tue ich mit Freude. Es waren sehr intensive und schöne Jahre“, erinnert sich Helmke. Aus Trainersicht seien natürlich vor allem die letzten vier Jahre mit dem HSV in der Hessenliga außergewöhnlich gut gewesen – nicht nur sportlich: „Wir haben als Mannschaft eine sehr gute Entwicklung genommen in dieser Zeit.“ Nach der aktiven Trainerkarriere stieg Helmke sofort als Trainer beim HSV ein, führte die zweite Mannschaft unter anderem zum Aufstieg in die Gruppenliga. „Das waren auch in der Reserve drei super Jahre mit super Jungs. Highlight war natürlich der Aufstieg“, betont Helmke.
Die Partie gegen den bereits als Absteiger feststehenden SC Waldgirmes wird nun Helmkes vorerst letzter Einsatz als Trainer, wenngleich er dem Verein erhalten bleibt und sich fortan mehr im Jugendbereich engagiert – dort, wo auch seine Kinder bereits die Farben des Hünfelder SV tragen. Standesgemäß will sich der 40-jährige mit einem Sieg verabschieden. „Natürlich sind am Samstag vielleicht andere Dinge wichtiger, ich werde die Aufstellung auch hinsichtlich der Verabschiedungen etwas anpassen. Aber es wäre natürlich schön, wenn wir das letzte Spiel nochmal gewinnen würden.“ Unabhängig vom Ausgang wird es nach Abpfiff aber natürlich eine kleine Abschiedsparty geben. „Wir kombinieren das ein bisschen mit dem Saisonabschluss“, schmunzelt Helmke und wirft abschließend einen Blick voraus: „Natürlich ist das ein Einschnitt, aber es ist schön, dass das Team zusammenbleibt. Mit Benni Fuß und Julian Rohde haben sich zwei super Nachfolger gefunden, und ich bleibe ja auch im Verein.“
Hessenliga
Samstag
15 Uhr
Baunatal – Stadtallendorf
VfB Marburg – Weidenhausen
Hünfelder SV – Waldgirmes
Fernwald – SC Hanau
Hanauer FC – FC Gießen
TuBa Pohlheim – Rot-Weiß Walldorf
Eddersheim – Darmstadt 98 U21
Hummetroth – Türk Gücü Friedberg
CSC Kassel – Eintracht Frankfurt U21
