Schon 1959 hatte die Stadt Fulda die Patenschaft für das erste Minenjagdboot übernommen. „Diese Fahrt ist besonderer Art und Weise eine Fahrt ins Ungewisse“, erklärte Wingenfeld kurz vor dem Auslaufen des Schiffes in Norddeutschland. Besatzung und Angehörigen sprach er seinen tiefsten Respekt aus: „Sie stehen für die Freiheit unserer Demokratie. Und für die Stadt Fulda ist es eine große Ehre, seit mehr als 67 Jahren eine solch enge Verbindung mit der Marine zu haben.“
Schon in der vergangenen Woche schickte Wingenfeld gute Wünsche aus der Patenstadt für den Einsatz, als Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und die Bundesmarine angekündigt hatten, das Minenjagdboot „Fulda“ ins Mittelmeer zu verlegen und sich mit dem Boot möglicherweise auch an einem multinationalen Einsatz in der Straße von Hormus zu beteiligen.
Erst im Herbst haben sich die Bürgerinnen und Bürger in Fulda bei einer Ausstellung zur Arbeit der Minenräumer im Konzeptkaufhaus KARL ein Bild von dem „anspruchsvollen und bisweilen gefährlichen Dienst der Marinesoldatinnen und -soldaten machen können“, sagte Wingenfeld.
