Viele Menschen folgten der Einladung und packten tatkräftig mit an. Es wurde geschleppt, geschraubt, gesägt, gepflanzt und gestaltet. Besonders beeindruckend war, mit wie viel Einsatz auch Frauen und Kinder mitarbeiteten und keine Mühen scheuten. Einige Teilnehmende konnten an diesem Tag zudem zum ersten Mal den Umgang mit einer Stichsäge ausprobieren – eine Erfahrung, die sichtbar Freude machte und Mut gab, sich auch an neue handwerkliche Aufgaben heranzuwagen. Mit Unterstützung der AWO sowie der Städtebauförderung konnten an diesem Tag wichtige Schritte im Garten umgesetzt werden. Das Hochbeet wurde an seinen Platz gebracht und bepflanzt, außerdem entstanden neue Palettenmöbel, die den Garten künftig als Aufenthaltsort bereichern. Gleichzeitig wurde die Fläche in der Mitte des Gartens freigemacht. Dort kann nun ein neues Projekt entstehen: eine offene Fläche, die künftig zum Sitzen und Verweilen einladen und für Aktionen, Begegnungen oder ein gemeinsames Picknick genutzt werden soll.
Die Gartenaktion hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen aus dem Stadtteil zusammenkommen und gemeinsam anpacken. Der Garten wird so nicht nur schöner, sondern mehr und mehr zu einem Ort der Begegnung, Beteiligung und Gemeinschaft. Das Gartenprojekt ist Teil des FriDa-Projekts der AWO. FriDa wird von der Europäischen Union kofinanziert und setzt sich dafür ein, Begegnung, Beteiligung und gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil zu stärken.
Wer Lust hat, den Garten weiter mitzugestalten, kann sich ab sofort auch regelmäßig einbringen: Jeden dritten Dienstag im Monat findet von 14 bis 16 Uhr ein offener Gartentreff statt. Der Treff wird gemeinsam mit dem AWO Stadtteiltreff und dem Hafen Lutherkirche gestaltet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, Ideen einzubringen, mit anzupacken oder den Garten einfach kennenzulernen.
Wer von der Aktion am 9. Mai nichts mitbekommen hat, aber Lust hat, im Garten mitzuwirken, kann sich schon den 20. Juni notieren, da findet die nächste Gartenaktion statt.
