Zum erfolgreichen Team gehören Mia Gesang, Benedikt Naujoks, Felix Hohmann, Tim Herbert, Henry Müller und Coach Daniel Rausch. Trotz Dauerregens herrschte vor Ort eine phänomenale Atmosphäre, geprägt von Technik-Begeisterung und echtem Wettbewerbsfieber. Das Team war bereits am Freitag angereist, um die Vorbereitungen für die Fachjury zu intensivieren. Nach einem zweiten Platz beim Qualifikationsfinale in Siegen Anfang März hatte die Gruppe einen kompletten „Reboot“ ihres Roboters „KeKe“ sowie der Module für das Spielfeld vollzogen. Erst kurz vor der Abreise näherten sich die Tests im Robotikraum der Schule dem ersehnten „Full Run“ von 545 Punkten an.
Der Samstag stand im Zeichen des Austauschs und der Präsentation des Forschungsprojekts in der Team-Zone. Ein großes Team-Event in der Moritzbastei bot Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und den FLL-Spirit zu leben. Dennoch endete der Tag erst spät mit dem Feinschliff für die Jury-Präsentationen in den Kategorien Robot Design und Forschungsprojekt.
Am Sonntag folgte die Entscheidung unter den Augen zahlreicher Fans im Livestream. Gleich im ersten Lauf des Robot Games erzielte das Team mit 540 Punkten fast die maximale Punktzahl, was Platz 3 in der Vorrunde und die sichere Qualifikation für das Viertelfinale bedeutete. Mit konstanten Leistungen kämpften sich die Schüler des Domgymnasiums bis ins Finale vor.
Dort erlebten die Zuschauer ein Herzschlagfinale, wie es die „FIRST LEGO League“ zuvor noch nicht gesehen hatte: Im packenden Zweikampf mit dem Team „Strg+R(obotics)“ aus Heidelberg gab es nach dem regulären Durchgang sowie nach zwei Stechen jeweils Punktgleichstand. Die Schiedsrichter verkündeten schließlich ein historisches Ergebnis: Der erste Platz im Robot Game wurde gemeinsam an 1337.exe und Strg+R(obotics) vergeben. Ein humorvolles „Schnick-Schnack-Schnuck“ auf der Bühne entschied über den Verbleib des Pokals, bevor beide Teams gemeinsam im Saal des Rathauses jubelten. Die Trophäe wird demnächst in der bereits vorbereiteten Vitrine in der Schulaula ihren Platz finden.
Auch abseits des Spielfelds erntete die Arbeit der Gruppe viel Lob. Das Forschungsprojekt – ein Scanner für archäologische Funde – sowie das Robot Design überzeugten die Jury durch technische Umsetzung und Kreativität. Die Schüler punkteten besonders durch ihren kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Erschöpft, aber glücklich kehrte das Team nach Fulda zurück. Das nächste große Ziel steht bereits fest: das FLL Open Invitational vom 3. bis 5. Juli in Jeonju (Korea). Getreu dem Motto „Build. Break. Improve.“ arbeiten die Mitglieder nun daran, ihre Performance weiterzuentwickeln und ihre Präsentationen für die internationale Jury auf Englisch vorzubereiten.
Ein herzliches Dankeschön der Schule gilt den Förderern HKS, JUMO, Hubtex, FFT, dem TechHub Region Fulda, der Ewald-Vollmer-Stiftung, der Hochschule Fulda, dem Domgymnasium sowie REWE Patrick Linn für die Verpflegung. Ohne diesen Support wären diese Wettbewerbsteilnahmen nicht möglich gewesen.
