Die Lage für die Barockstädterinnen rund um Trainer Darius Giemza spitzt sich am letzten Spieltag extrem zu. Die Mannschaft steht aktuell nur einen Platz vor den Abstiegsrängen und geht die Partie daher hochkonzentriert an. Der Matchplan steht bereits fest: „Kompakt stehen und vielleicht über Nadelstiche erfolgreich sein“, so der Trainer. Mit Blick auf die Tabellensituation ist das Duell gegen den feststehenden Meister das schwierigste Spiel der Saison. Auch das Hinspiel macht wenig Hoffnung: Damals verlor das Team auf heimischem Rasen deutlich mit 0:7. „Wenn man realistisch ist, wird es sehr schwierig“, gesteht der Coach.
Da Marburg die Meisterschaft jedoch schon sicher in der Tasche hat, verzichtet der Gegner eventuell auf die komplette erste Garde. Für die Marburgerinnen steht nämlich noch das Hessenpokal-Halbfinale gegen den SC Dortelweil an. Neben dem eigenen Spiel wandert der Blick der SG Barockstadt am Samstag auch auf die anderen Sportplätze: Sollten die SG Bornheim/GW oder der KSV Hessen Kassel patzen, wären die Barockstädterinnen aufgrund des besseren direkten Vergleichs auch im nächsten Jahr in der Hessenliga vertreten.
Personell muss das Team weiterhin auf Celine Zura und Lisa Schlott verzichten. „Die beiden tun natürlich weh, da sie absolute Hessenliga Qualität haben“, bedauert der Trainer. Dennoch blickt er zuversichtlich auf das finale Spiel und betont, dass er trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung hat.
Für den TSV Pilgerzell und die TSG Lütter geht es derweil nur noch darum, sich positiv aus der Saison zu verabschieden. Der TSV empfängt Klein-Linden zum vorerst letzten Spiel in der Hessenliga für mindestens ein Jahr. Die TSG hat bereits die Vizemeisterschaft sicher und muss zum TuS Großenenglis reisen.
Frauen Hessenliga
Samstag
17 Uhr
Egelsbach – Bronheim/GW
SF/BG Marburg – Barockstadt Fulda-Lehnerz
Großenenglis – Lütter
Viktoria Schaafheim – Wiesbaden
Hessen Kassel II – Dortelweil
Pilgerzell – Klein-Linden
