Lokales FD 27.05.2026

Ein Fest für ganz Fulda – Erstes Straßenfest im Fischfeld

Fulda (pm/gü) – Die Nachbarschaft aus der Straße „Im Fischfeld“ im Fuldaer Südend lädt am Samstag, 30. Mai, von 15 bis 22 Uhr zu ihrem ersten Straßenfest ein. Das Fest ist für alle, die Lust haben, einen tollen Tag in einer tollen Nachbarschaft zu verbringen.

Blick auf die Straße „Im Fischfeld“ (links im Bild), oben angrenzend die Rangstraße. Foto: Robert Gross

Finanziert wird das Fest mit dem Preisgeld aus dem Fuldaer Nachbarschaftspreis von antonius : gemeinsam Mensch, bei dem das Fischfeld im vergangenen Jahr den dritten Platz belegt hatte. „Mit dem Preisgeld wollten wir etwas Sinnvolles tun, das nicht nur uns selbst zugutekommt“, sagen Benedikt Höhne und Robert Gross aus dem Organisationsteam. Schnell kam die Idee, ein Straßenfest für einen guten Zweck zu feiern. Mit den 1000 Euro und der Unterstützung zahlreicher Partner wie der Stadt Fulda und lokalen Sponsoren wie bytewerk, Hochstift, Dieldruck, Autohaus Scheller und Digiworx konnte das Fest auf die Beine gestellt werden.

Los geht es um 15 Uhr mit dem Verkauf von kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen, Würstchen vom Grill, Pommes, Crêpes und Waffeln (vegan und glutenfrei). Von 15 bis 19 Uhr lädt die Kita St. Sturmius zum Tag der offenen Tür ein – mit einem bunten Programm und zahlreichen Aktionen für Kinder. Um 15.30 und 16.30 Uhr spielt die Band Krawall im Morgenkreis Rockmusik für Kinder. Um 15, 16 und 17 Uhr werden Führungen durch die Kita angeboten. Um 18 Uhr spielt auf der Bühne die Band Los Caóticos spanische Musik. Um 20 Uhr startet die 90er-Party mit DJ4Life und DJ M.i.B.

Mit dem Fest weiht das Fischfeld gleichzeitig ein besonderes Highlight ein: Der Künstler Ingmar Süß hat eine Hauswand gestaltet, die aus Richtung Frankfurter Straße zu sehen ist. Das Kunstwerk wird in den Tagen vor dem Fest fertiggestellt.

Der komplette Gewinn aus dem Speisen- und Getränkeverkauf des Straßenfests wird gespendet. Die Spenden gehen an zwei Fuldaer Vereine und an einen spanischen Verein, der eine Spenden- und Aufklärungsinitiative für die weltweite Erforschung eines seltenen Gendefekts betreibt. Von der seltenen Krankheit, für die es bisher keine Therapie gibt, ist auch die kleine Victoria betroffen, die in Spanien lebt – in dem Heimatort einer Fischfelderin. Weitere Infos zu den Vereinen, an die die Spenden gehen, gibt es vor Ort.