„Fulda ist nicht so einseitig, wie es die Mehrheiten im Kreistag vermuten lassen. Es gibt hier viele Menschen, die sich eine andere Politik wünschen – und denen geben wir jetzt eine Stimme, die man nicht so leicht überhört“, sagt Alexander Wiegel, Fraktionsvorsitzender. „Wir bündeln unsere Kräfte, um in diesem ‚schwarzen Loch mit blauen Flecken‘ eine unüberhörbare Stimme für soziale Gerechtigkeit und echte Opposition zu sein“, erklärt Nina Gärtner (Die Linke). Mit dem Zusammenschluss erreicht die neue Fraktion die notwendige Stärke, um aktiv in den Ausschüssen mitzuarbeiten und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger wirksamer zu vertreten.
Die Schwerpunkte der neuen Fraktion sind
Soziale Gerechtigkeit: Ein konsequenter Einsatz für bezahlbaren Wohnraum und gegen Armut im Landkreis.
Mobilitätswende: Forderung nach einem Ausbau des ÖPNV sowie günstigeren, perspektivisch kostenlosen Tickets für alle.
Klare Kante gegen Rechts: Ein entschlossenes Entgegenstellen gegen rechtspopulistische Hetze und neoliberale Ausbeutung.
Politik mit Ernsthaftigkeit: „Die Partei“ will sicherstellen, dass die festgefahrenen Strukturen im Kreistag mit der nötigen Portion Sachverstand hinterfragt werden. „Man hat uns gesagt, wir seien das personifizierte Chaos – wir nennen es eine hocheffiziente Arbeitsgemeinschaft für den gesunden Menschenverstand“, ergänzt Sebastian von der „Partei“: „Während andere Koalitionen der Vernunft schmieden, schmieden wir eine Fraktion der sozialen Realität – nur mit besseren Inhalten und schöneren Plakaten.“
Die Fraktion versteht sich als Anlaufstelle für alle Menschen im Landkreis, die sich eine solidarische Gesellschaft wünschen, in der kein Kind in Armut aufwachsen muss und die demokratische Gestaltung für alle zugänglich ist. In ihrer konstituierenden Sitzung hat die Fraktion bereits die personellen Weichen für die erste Kreistagssitzung der neuen Periode gestellt.
