Leichtathletik 12.05.2026

Deutsche Meisterschaften Langstaffeln – Platz vier für Hünfelder M50

Celle (pm/pf) – Die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln 2026 fanden am Sonntag, 3. Mai, im Otto-Schade-Stadion in Celle statt: Bei dieser Deutschen Meisterschaft war der Hünfelder über die Startgemeinschaft (StG) Hünfeld-Steinatal vertreten. Über dreimal 1000 Meter sind in der Altersklasse M50 die Hünfelder André Sattler und Nils Milde, vom SC Steinatal wiederum Hans-Gerrit Auel an den Start gegangen.

Foto: Verein

Gestartet wurde in der Aufstellung Sattler, Milde und Auel als Schlussläufer. Nicht im gewohnten Grün – denn die drei hatten sich auf die Farbe Rot verständigt. Als Zeit hatten sie sich 9:15 Minuten vorgenommen. Für André Sattler waren es die ersten Deutschen Meisterschaften; die beiden anderen dagegen sind da schon „alte Hasen“.

Bei Sattler lief es dann vom Start her recht gut: Bis auf ein paar Spikespuren am rechten Schienbein ist er gut ins Rennen gestartet und hat konstant seine Runden abgespult. Er konnte auf den letzten 200 Metern noch etwas Gas geben und nach 3:15 Minuten den Staffelstab an Nils Milde übergeben. Für Satler war das so schnell wie noch nie auf seinen 1000 Metern. Übergeben wurde an Platz vier liegend.

Nils Milde hatte sich dann auf Platz drei vorgearbeitet und einen Vorsprung von etwa 50 Metern gegenüber der folgenden Staffel herausgelaufen. Diesen Vorsprung konnte Schlussläufer Auel dann auch bis kurz vor dem Ziel halten. Leider hatte dann bei ihm eine Wade dicht gemacht und er konnte seinen Schlussspurt nicht durchziehen: Zehn Meter vor dem Ziel war dann leider der dritte Platz verloren. Die gelaufene Zeit war 9:18,57 Minuten.

Verständlicherweise waren nach dem knapp verpassten Bronze-Rang alle etwas enttäuscht; aber so ist es eben im Sport. Und Platz vier bei Deutschen Meisterschaften ist auch nicht gerade schlecht. Bei den Hessischen Meisterschaften in vier Wochen wollen die drei dann wieder zusammen antreten, wenn Auels Wade bis dahin wieder fit ist.

Greenhorn Andre Sattler sagte: „Es war eine super tolle Erfahrung und es hat riesen Spaß gemacht. Da merkt man, dass man auch im Alter noch sportliche Topleistungen bringen kann“. Die ebenfalls für diese Deutschen Meisterschaften qualifizierte 3x800-Meter-Staffel der WJU23 aus Hünfeld konnte verletzungsbedingt nicht an den Start gehen – das war richtig schade für die Mädels.