Tischtennis 21.05.2026

Bundesliga - Glück im Unglück: Fanbo Meng fällt mehrere Wochen aus

Fulda/Köln (sim) – Tischtennis-Bundesligist RhönSprudel Fulda-Maberzell muss vorerst auf Fanbo Meng verzichten. Der Spitzenspieler zog sich im Training einen Meniskusriss im rechten Knie zu und wurde bereits erfolgreich operiert. Gegenüber der Osthessen-Zeitung gab der 25-Jährige nun Einblicke in die Verletzung und seinen aktuellen Stand.

Nach der erfolgreichen Meniskus-OP blickt Fanbo Meng bereits optimistisch auf sein Comeback. Foto: fanbomeng1610 (Instagram)

Fan Bo Meng. Foto: Christine Görlich

„Bei einer Kniebeuge war ein lautes Knacken in meinem Knie. Am Abend wurde es dann dick, aber ich hatte keine Schmerzen“, schildert Meng. Zunächst habe er sogar noch einige Tage weitertrainiert, ehe ihm die Situation „zu riskant“ geworden sei. Die MRT-Untersuchung brachte schließlich die Diagnose: Meniskusriss.

Die Operation erfolgte in Köln. „Der Meniskus war vorher schon angeknackst. Die Kniebeuge war dann die Kirsche auf der Torte“, erklärt Meng. Dennoch spricht der Fuldaer Profi von „Glück im Unglück“: „Zum Glück falle ich nicht so lange aus, weil ich keine weiteren Schäden habe und der Meniskus nur geglättet wurde.“

Bereits kurz nach dem Eingriff konnte Meng mit der Reha beginnen. „Aktuell sieht es sehr gut aus und alle sind sehr zufrieden. Jetzt geht die Reha los und dann steigern wir uns Stück für Stück“, sagt Meng. Die nächsten drei bis vier Turniere musste er zwar absagen, doch der Optimismus überwiegt: „In wahrscheinlich vier bis sechs Wochen werde ich zurück sein. Die Stelle war für die Behandlung sehr günstig.“

Auch mit Blick auf die neue Saison gibt der Fuldaer Entwarnung: „Stand jetzt sollte die neue Saison ganz normal klappen, auch die Vorbereitung. Glück im Unglück.“

Auf Instagram meldete sich Meng ebenfalls bei seinen Fans zu Wort. Dort bedankte er sich unter anderem beim Team um Sportmediziner Dirk Tenner für die schnelle Behandlung und die Betreuung nach der Operation. „Auch wenn die Pause natürlich bitter ist, heißt es jetzt, geduldig zu arbeiten und Schritt für Schritt zurückzukommen“, schrieb der Tischtennis-Profi.