Tennis 07.05.2026

Altersklassen – Umbruch in Hünfeld – Regionalliga nur in Lauterbach

Osthessen (pf) – Jahr für Jahr verschiebt sich vor der neuen Tennis-Medenrunde in den Altersklassen einiges – so auch diesmal: Die Allstars von BW Hünfeld sind nach dem Abstieg aus der Regionalliga zu einer Herren 50-Mannschaft geworden, die in der Hessenliga vor einem Übergangsjahr steht. Dafür stellt RW Lauterbach zwei Regionalliga-Teams.

Dieses Foto ist ein paar Jahre alt – damals spielten die meisten noch bei den Herren 40, heute sind sie bei den Herren 50 unterwegs: Sowohl BW Hünfeld (hinten) als auch RW Fulda wollen sich in diesem Jahr neu finden und so gut es geht schlagen. Archivfoto: Christine Görlich

Herren 30

Der TC Bad Soden-Salmünster startet mit den Herren 30 in der Sechser-Verbandsliga: Das erste Spiel der Runde absolviert das Team um Martin Hufnagel am Sonntag um 9 Uhr zuhause gegen Habitzheim/Gersprenztal.

 

Herren 40

Für die Herren 40 der MSG Großenlüder/Kleinlüder wird es in der Vierer-Verbandsliga eine spannende Saison: Sieben statt acht Teams sind in der Klasse am Start, weil der Alsfelder TC im April zurückzog. Los geht es für die MSG zuhause – am Sonntag ab 9 Uhr ist Lohfelden II zu Gast.

 

Herren 50

Die Herren 40 von BW Hünfeld sind im Vorjahr aus der Regionalliga abgestiegen – und die bestehende Mannschaft habe sich nun „mehr oder weniger aufgelöst“, berichtet Jochen Helmeke, der in diesem Jahr die Herren 50 anführt, die in der Vierer-Hessenliga antreten. Er und Michael Bose rückten aus der 40er-Truppe auf, ansonsten hörten ein paar Akteure verletzungsbedingt auf. Die Hünfelder befinden sich nun in einer „Übergangssaison“, meint Helmeke, dessen Mannschaft zum Auftakt am Samstag (14 Uhr) zuhause gegen BW Wiesbaden II ran muss. Der Kader ist allerdings dünn gestrickt, zum Stamm gehören noch Karel Teply, Jochen Schwalbach, Malte Schmuck – und womöglich muss dann hier und da noch aufgefüllt werden. Von den Gegnern in der Klasse sei nur Seeheim bekannt, „die sind ähnlich besetzt wie wir“, weiß der Kapitän. Neun Mannschaften tummeln sich in der Vierer-Hessenliga, ganze vier Absteiger drohen – entsprechend ist die Marschroute klar: „Wir müssen sehen, dass wir uns halten. Das ist eine große Aufgabe, und vom Niveau her natürlich auch etwas anderes“. Die Plätze in Hünfeld seien in „sehr gutem Zustand“, allerdings hoffe Helmeke, dass es in dieser Woche nicht zu viel regnet – denn das wäre auch nicht gut.

Nicht mehr in der Hessenliga sind die Herren 50 von Rot-Weiß Fulda unterwegs, stattdessen will das Team von Kapitän Andre Eydt in der Sechser-Verbandsliga wieder mit neuem Mut und Elan angreifen: Das erste Spiel steigt am Samstag zuhause am Frauenberg, um 14 Uhr ist der Kelkheimer TEV zu Gast bei den Fuldaern.

 

Herren 55

Die MSG Kalkobes/Bad Hersfeld ist bei den Herren 55 einziger höherklassiger Vertreter aus Osthessen und spielt in der Vierer-Verbandsliga. Es geht mit einem Heimspiel los – am Samstag um 14 Uhr gegen Königstädten.

 

Herren 60

Im vergangenen Jahr schafften die Herren 60 von RW Lauterbach als Aufsteiger den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest. Nun soll das auch im zweiten Jahr gelingen, wie Mannschaftsführer Werner Döring ausruft: „Wir wollen das nochmal schaffen, es wird allerdings eine Herausforderung“, sagt er und blickt dabei auf die Altersstruktur: „Wir haben einen Teil 65er, der in der 60er-Mannschaft spielt“. Das erste Match der Saison ist bereits absolviert und ging vergangene Woche bei der SG Dietzenbach mit 2:7 verloren – nur Bernd Göring und Friedhelm Haas punkteten jeweils im Champions Tiebreak. Zum ersten Heimspiel empfangen die Lauterbacher nun diesen Samstag, 9. Mai, um 13 Uhr mit dem TC Neupotz einen noch unbekannten Gegner. „Das wird ein wichtiges Spiel“, weiß Döring. Ansonsten tummeln sich in der Staffel mit SW Frankfurt oder TEC Darmstadt auch noch bekanntere Vereine. Harald Schwarz fehlte zum Auftakt noch, ansonsten trat am ersten Spieltag bereits das Stammpersonal der Lauterbacher auf – neben Döring und Göring sowie Haas noch Knut Wienbeck, Markus Rafalski, Klaus Matthäi und Klaus Kistner. Die Plätze sind jedenfalls bereit für das erste Heimspiel, bestätigt der Mannschaftsführer.

Darunter ist Grün-Weiß Fulda in der Sechser-Hessenliga der Herren 60 beheimatet: Die Mannschaft wird von Peter Beikirch angeführt und will eine solide Runde spielen, beginnend mit dem Auswärtsspiel am Samstag bei der MSG Calden/Kasseler TC. „Die Mannschaft ist ja mehrfach aufgestiegen und quasi durchmarschiert aus der Bezirksoberliga“, sagt GW-Vorsitzender Karsten Aßmann. Ob es eine Grenze „nach oben“ gibt, werden die ersten Saisonspiele in der Hessenliga zeigen. „Das bleibt eine Überraschung, auch für uns. Aber in dieser Altersklasse kommt es natürlich immer auch darauf an, dass alle fit sind. Dann ist ein guter Mittelfeldplatz auf jeden Fall drin“. Minimalziel sei aber der Liga-Verbleib.

 

Herren 65

Ein zweites Team aus Osthessen ist auf Regionalliga-Ebene in diesem Jahr unterwegs – und zwar auch aus Lauterbach: Die Herren 65 von Rot-Weiß bekamen das Aufstiegsrecht von Vorjahres-Meister Wächtersbach übertragen, der Konkurrent verzichtete ebenso wie Vizemeister Eschborn II, während Lauterbach – damals noch in Spielgemeinschaft mit Homberg – Dritter wurde. Und gleich drei Akteure wechselten nun aus Wächtersbach in die Vogelsberger Kreisstadt zum Aufsteiger. „Auch hier steht genauso der Klassenerhalt im Vordergrund“, sagt 60er-Teamchef Döring. Mannschaftsführer der Herren 65 ist wiederum Friedhelm Haas – der eine oder andere Akteur ist dieses Jahr also doppelt im Einsatz, die 65er spielen in der Regel freitags. Und der Auftakt war hier geglückt: Ein wichtiger 6:3-Erfolg konnte am Maifeiertag gegen den Offenbacher TC eingefahren werden, wodurch das Saisonziel schon greifbarer geworden ist. Den nächsten Schritt können die Herren 65 aus Lauterbach nun am Freitag ab 13 Uhr beim TC Mutterstadt machen.

Der TSV Kalkobes ist mit seinen Herren 65 in der Vierer-Verbandsliga am Start und absolviert das erste Spiel dieser Medenrunde am Mittwoch, 13. Mai, beim TC Friedberg.

 

Herren 70

Eine feste Größe in Hessen war das Herren 70-Team von Grün-Weiß Fulda – doch in dieser Saison musste die Mannschaft um Manfred Moor die Meldung für die Vierer-Hessenliga kurzfristig zurückziehen, aus absolut verständlichen Gründen. Die Gesundheit der Spieler ließ kein Tennis zu. „Sich mit Spielern aus der dritten Reihe durch zu quälen, hätte keinen Sinn gemacht“, sagt GW-Vorsitzender Karsten Aßmann.

In der Vierer-Verbandsliga der Herren 70 hat Rot-Weiß Fulda derweil eine Mannschaft gemeldet: Teamchef Manfred Günther und seine Mitstreiter starten am 11. Mai bei Bad Arolsen in das Jahr 2026.

 

Damen 30

Die MSG Flieden/Schlüchtern ist in der Sechser-Hessenliga der Damen 30 am Start – und will dort eine gute Rolle spielen. Im Königreich in Flieden steht am Sonntag der Auftakt an, ab 9 Uhr steigt die Partie gegen den TC Liederbach. Angeführt wird das Team von Carina Möller. Zwei der drei Heimspiele finden in Flieden statt, eines in Schlüchtern.

 

Damen 40

Grün-Weiß Fulda mischt in der Vierer-Hessenliga der Damen 40 mit: Katja Vater geht als Mannschaftsführerin voran und will mit dem Team wieder eine starke Platzierung erzielen – schließlich ist GW amtierender Meister und Titelverteidiger. Doch los geht es erst am 16. Mai mit einem Heimspiel – zum Auftakt dieses Wochenende ist GW Fulda spielfrei. Vereinsvorstand Aßmann schaut voraus: „Man weiß nie genau, wie stark die Gegner in so einer Klasse sind. Das kann sich von einem Jahr aufs andere ändern, da ist viel Bewegung drin“. RW Lauterbach ist ebenfalls in der Vierer-Hessenliga dabei und startet am Samstag um 10 Uhr zuhause gegen den FTC Palmengarten.

 

Damen 50

Die Damen 50 der MSG Johannisau Fulda/Flieden/Ebersburg halten die osthessische Flagge in der Vierer-Hessenliga hoch: Tanja Schulze und Co. freuen sich auf das erste Spiel der Medenrunde am Samstag (9 Uhr) beim SC SaFo Frankfurt.

Und nochmal GW Fulda: Die Damen 50 von Grün-Weiß treten in der Vierer-Verbandsliga an. Annette Trabert als Mannschaftsführerin und ihr Team wollen sich ebenso das ganze Jahr über gut schlagen – am besten schon mit einem Erfolgserlebnis am Samstag (9 Uhr) zuhause gegen RW Neu-Isenburg.