Leichtathletik 29.05.2026

31. Fulda Marathon: Neue Streckenführung – Sicherheit im Fokus

Fulda (jah) – Der Fulda Marathon gehört längst zu den festen Größen im regionalen Sportkalender – und auch bei seiner 31. Auflage am 6. September soll das Laufevent wieder tausende Sportbegeisterte in Bewegung bringen. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Fuldaer Stadion stellten die Verantwortlichen der LG Fulda am Donnerstag die Planungen, Streckenführungen und Sicherheitsmaßnahmen für die diesjährige Veranstaltung vor.

Foto: Janosch Hensel

„Wir freuen uns, dass wir das Ganze wieder so unkompliziert stemmen können“, betonte der erste Vorsitzende der LG Fulda, Karsten Beck, im Hinblick auf die Zusammenarbeit und die Unterstützung durch die Sponsoren: Auch in diesem Jahr können sich die Verantwortlichen wieder über den Support vom Autohaus Scheller, Euronics, Hubtex, Förstina und vielen mehr freuen. Ein besonderer Dank galt dabei auch der Stadt Fulda sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Kräften im Hintergrund.

Sportlich erwartet die Teilnehmer erneut ein vielfältiges Angebot: Neben der klassischen Elf-Kilometer-Strecke, die für den Halbmarathon zweimal absolviert wird, stehen auch Läufe über fünf Kilometer, 3,8 Kilometer sowie zwei Kilometer für den Nachwuchs auf dem Programm. Gerade diese unterschiedlichen Distanzen machen den Fulda Marathon seit Jahren für ambitionierte Sportler ebenso attraktiv wie für Hobbyläufer, Familien oder Schulen.

Bei der Streckenführung setzen die Organisatoren erneut auf eine Mischung aus sportlicher Herausforderung und attraktiver Kulisse. Bereits im vergangenen Jahr habe es viel positives Feedback gegeben, erklärten die Verantwortlichen. Deshalb orientiere sich die Strecke auch diesmal wieder am Schlossgarten und an den innerstädtischen Bereichen. Start und Ziel befinden sich erneut im Stadion. Von dort aus führt die Halbmarathon-Strecke unter anderem über die Fuldaauen, vorbei am Kaufland, durch den Schlossgarten und über die Tränke in Richtung Horastalbrücke. Dort befindet sich der Wendepunkt, ehe es über die Maberzeller Straße und die Bardostraße zurück zum Stadion geht. Die Organisatoren erklärten zudem, dass die Streckenführung bewusst so angepasst worden sei, dass möglichst wenige Kreuzungen entstehen. „Wir wollen Kollisionen vermeiden und die Strecke für die Läufer angenehmer machen“, erläuterten die Verantwortlichen.

Großen Wert legt die LG Fulda in diesem Jahr erneut auf das Sicherheitskonzept. Der Innenraum des Stadions wird während der Veranstaltung ausschließlich Läufern, Helfern und dem Organisationsteam vorbehalten sein. Angehörige und Zuschauer sollen die Rennen von den Tribünen aus verfolgen. „Hier kommen wirklich nur Läufer mit Startnummer hinein“, betonte Sabine Wehner, aus dem Vorstand der LG Fulda. In den vergangenen Jahren habe es immer wieder Situationen gegeben, in denen Eltern oder Zuschauer direkt auf die Laufbahn liefen. „Genau das wollen wir verhindern“, sagte Wehner.

Auch bei den Startzeiten wurde das Konzept angepasst, um Begegnungen auf der Strecke zu minimieren. Der Halbmarathon startet um 9.30 Uhr, die Elf-Kilometer-Läufer gehen um 9.50 Uhr auf die Strecke, ehe um 10.05 Uhr die fünf Kilometer beginnen. Für die Schulwettbewerbe am Nachmittag erhalten die Schulen zusätzlich spezielle Zugangsarmbänder für Betreuungspersonen. Für die Moderation im Stadion sorgt erneut Markus Hoffmann, der die Zieleinläufe kommentieren und die Zuschauer durch den Tag begleiten wird. Auch die traditionelle Verpflegung im Stadionbereich soll nach Angaben der Organisatoren wieder Teil des Veranstaltungserlebnisses werden.

Lob gab es während der Pressekonferenz auch von Fuldas Oberbürgermeister und Schirmherr des Marathons, Dr. Heiko Wingenfeld: „Es ist keineswegs selbstverständlich, eine solche Veranstaltung heute noch auf die Beine zu stellen“, betonte er mit Blick auf die gestiegenen organisatorischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen. Hinter einem solchen Event stecke enorme Arbeit. „Deshalb möchte ich der LG Fulda und allen Helfern herzlich danken.“ Wingenfeld hob insbesondere hervor, dass der Fulda Marathon weit mehr sei als nur ein sportlicher Wettkampf. „Laufen ist eine wunderbare Möglichkeit, den Kopf freizubekommen und Gemeinschaft zu erleben“, sagte der Oberbürgermeister. Gerade die verschiedenen Distanzen böten vielen Menschen die Möglichkeit, sich persönliche Ziele zu setzen und Teil des Events zu werden. Zugleich unterstrich Wingenfeld die Bedeutung der LG Fulda für den regionalen Sport insgesamt. Der Verein stehe seit Jahrzehnten nicht nur für den Marathon als „bekannte Marke“, sondern auch für engagierte Nachwuchsarbeit und die Förderung des Breitensports. „Das ist eine fantastische Leistung“, sagte Wingenfeld.

Die Organisatoren hoffen nun erneut auf große Resonanz entlang der Strecke und im Stadion. „Der schönste Lohn für die ganze Arbeit ist, wenn viele Menschen mitmachen und Freude an der Veranstaltung haben“, betonten die Verantwortlichen abschließend.

Pressekonferenz zum 31. Fulda Marathon. Fotos: Janosch Hensel