Er selbst hatte angeregt, die Wand aufzuhübschen. Denn seitdem auf dem unbebauten Nachbargrundstück ein Baum gefällt worden war, war die kahle Hauswand das Erste, worauf der Blick ins Fischfeld aus Richtung Frankfurter Straße fiel. Eigentümerin Monika Brähler und die Fischfeld-Nachbarschaft waren daher von dem Vorschlag sofort begeistert. In einer gemeinsamen Ideenfindung ist das perfekt passende Motiv entstanden: eine spielerische Darstellung der Straße, die die Besonderheiten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner widerspiegelt. So findet man zum Beispiel die „kleine Schwester“ der Schlossturm-Haube, die Sperrmüll-Königin und Oldtimer-Käfer, von denen es in der Straße einige gibt. Auch das Logo, das sich die Fischfeld-Nachbarschaft selbst gegeben hat, ist auf dem Bild verewigt. Am vergangenen Wochenende ging es dann los. Vier Tage lang - teils unter erschwerten Bedingungen in der Sommerhitze - machte sich Ingmar Süß von morgens bis abends ans Werk. Denn: Das Kunstwerk sollte noch rechtzeitig zum ersten Fischfeld-Straßenfest fertig werden, das am Samstag, 30. Mai, von 15 bis 22 Uhr gefeiert wird und zu dem ganz Fulda herzlich eingeladen ist. So können es nun alle Besucherinnen und Besucher des Straßenfests bestaunen. Die Fischfelderinnen und Fischfelder sind begeistert von ihrem neuen Kunstwerk. Schon in den ersten Tagen sind immer wieder Fußgängerinnen und Fußgänger stehen geblieben und waren sichtlich beeindruckt. Die Aktion wurde im Rahmen des Städtebauförderprogramms gefördert.
