Ausstellung „Schmerzgrenze“
Wo liegt die Grenze zwischen Aushalten und Zerbrechen, zwischen Erinnerung und Gegenwart? Die Ausstellung „Schmerzgrenze“ widmet sich jenen Momenten, in denen körperliche, psychische und gesellschaftliche Extreme spürbar werden. Die Grenze erscheint dabei nicht als Ende, sondern als Spannungsraum, in dem Wahrnehmung geschärft und Bedeutung sichtbar wird.
Anja Dorst untersucht in ihren Objekten aus Fundstücken das Verhältnis von Behalten und Loslassen, Vergangenheit und Jetzt. Materialien verlieren ihre ursprüngliche Funktion und verdichten sich zu poetischen Spuren des Erinnerns.
Cathrin Reiss bewegt sich an der Grenze zwischen Malerei, Material und Prozess. Risse, Spuren und Abhebungen bleiben sichtbar. Papier, Farbe und Trägermaterial werden beansprucht und verändern sich – auch im Verlauf der Ausstellung – im Dialog mit dem Raum.
Victoria Wittek folgt den Spuren schmerzhafter Lebensabschnitte und intensiver Gefühle. Was zunächst leise erscheint, entfaltet beim genaueren Hinsehen eine überraschende Kraft. Verletzlichkeit wird zur präzisen Linie, die innere Bruchstellen sichtbar macht.
Gemeinschaftsausstellung Urban Sketchers Fulda
Urban Sketching bezeichnet eine weltweite Bewegung von Zeichnerinnen und Zeichnern, die ihre Umgebung direkt vor Ort festhalten. Die Idee geht auf den Journalisten Gabriel Campanario zurück, der 2007 das Urban-Sketchers-Manifest formulierte. Dieses dient bis heute als gemeinsamer Orientierungspunkt für Sketcherinnen und Sketcher auf der ganzen Welt. Seit 2017 ist die Bewegung auch in Fulda vertreten. Die Urban Sketchers Fulda treffen sich einmal im Monat in und um die Stadt, um Architektur und urbanes Leben zeichnerisch zu dokumentieren, offen, neugierig und ohne Anspruch auf Perfektion. Dabei sind alle herzlich willkommen
