Zwei Knackpunkte für die Niederlage hatte Urosevic nach dem Spiel ausgemacht: Das 0:2 kurz vor der Pause durch eben jenen Bandowski, als Gäste-Keeper Elias Budenz dem Vierfachtorschützen einen Ball genau in den Fuß spielte (42.). „Und das 1:4 genau in unsere Drangphase hinein. Da war das Ding dann gelaufen“, haderte der Eiterfelder Trainer: Nach dem 0:3, erneut durch Bandowski, stellten die Gäste den alten Abstand postwendend wieder her. Nach einem Abschluss von Ferhat Yildiz stand Ruben Köller goldrichtig und konnte auf 1:3 verkürzen (55.), und auch im Anschluss war die SGEL die bessere Mannschaft: Nach einer Ecke von Steven Rakk hätte Simon Schilling das 2:3 erzielen können, der Kopfball des Co-Trainers ging jedoch knapp am Tor vorbei – im direkten Gegenzug stellte Alexander Mayor auf 4:1 und sorgte so für die endgültige Entscheidung.
„Wenn wir da das vierte Tor nicht fangen oder vorher nochmal verkürzen, geht das vielleicht anders aus“, konstatierte Urosevic, fügte jedoch an: „Zur Wahrheit gehört auch, dass Wolfhagen insgesamt verdient gewonnen hat. Wir haben zu viele Fehler gemacht und den Gegner eingeladen. Unter dem Strich würde ich sagen, dass das Ergebnis am Ende etwas zu hoch ausfällt, Wolfhagen hat das aber auch einfach clever gemacht.“ Ärgerlich sei die Niederlage natürlich dennoch, vor allem „weil wir gut drauf waren und uns viel vorgenommen hatten. Wir haben daran geglaubt, aber die Wirklichkeit sah dann leider anders aus.“
Wolfhagen: Schulte; Salzmann, Garwardt, M. Bandowski, Deiß, T. Bandowksi, Täge, Herting, Tyshyninov, Michels, Mahmoud (Suntrup, Mayor, Korte, J. Fischer, F. Fischer)
Eiterfeld/L.: Budenz; Röhn, Stumpf, Rakk, Köller, Petrich, Winter, Schilling, Yildiz, Hildebrand, Mertens (Katzer, Erkan, Wolf, Winter)
Schiedsrichter: Marcus Rolbetzki (Schröck)
Tore: 1:0 Tjarde Bandowski (28.), 2:0 Tjarde Bandowski (42.) 3:0 Tjarde Bandowski (52), 3:1 Ruben Köller (55.), 4:1 Alexander Mayor (70.), 5:1 Tjarde Bandowski (72.)
Zuschauer: 150.
