Fußball 20.03.2026

Verbandsliga – Torriecher gefragt – Sieben Heimspiele in Osthessen

Osthessen (pf) – Großer Heimspieltag für die osthessischen Teams in der Fußball-Verbandsliga Nord: Sieben Clubs spielen zuhause, zwei davon am Samstag ab 15 Uhr: Die SG Bad Soden fordert den OSC Vellmar und will wieder in die Spur, Flieden begrüßt starke Dörnberger. Am Sonntag geht es bereits am Vormittag am Eiterfelder Hain los, ehe der Rest – bis auf den spielfreien SV Steinbach – um 15 Uhr um Punkte kämpft.

Sebastian Sonnenberger (hier gegen Sodens Lukas Ehlert) ist mit seiner Barockstadt-U23 wieder im Einsatz. Foto: Manfred Völler

Für die SG Bad Soden wird es erstmal das letzte Heimspiel für die nächsten drei Wochen – umso wichtiger wäre ein Sieg an der Bornwiese, wo der Rasen bereitliegt. „Der Verein möchte dort spielen“, sagt Trainer Lars Schmidt, es wäre das erste Rasen-Punktspiel nach der Winterpause für die Sprudelkicker. Nach einer Niederlage und dem Remis in Lichtenau sei der Druck „etwas gestiegen“, weiß Schmidt, auch mit Blick auf die Tabelle. Am spielfreien SV Steinbach kann Bad Soden zwar vorerst wieder vorbeiziehen, doch der Coach blickt nur auf das eigene Team vor dem Spiel gegen Vellmar: „Wir müssen zusehen, dass wir den nächsten Schritt machen, das bedeutet vor allem höhere Konsequenz in der Verwertung der Torchancen“. Alles andere sei in Lichtenau schon gut gewesen, ergänzt Schmidt: „Wir befinden uns sicher nicht in der besten Phase, aber das Spiel letzte Woche gibt Anlass zur Hoffnung auf den Turnaround“. Christian Pospischil trug zuletzt eine Zehenverletzung davon und ist noch fraglich, berichtet der Trainer.

Parallel dazu will der SV Flieden den Schock um die Bohl-Verletzung wegstecken und sportlich wieder einen Dreier einfahren: Allerdings wird das gegen den FSV Dörnberg nicht einfach, der in der Vergangenheit oft heimstark war, sich nun aber unter anderem mit einem Sieg bei Primus Hessen Kassel II nach der Winterpause still und heimlich auf Platz fünf vorgearbeitet hat.

Am Sonntag geht es dann mit einer Frühschicht weiter: Ab 11.30 Uhr fordert die SG Eiterfeld/Leimbach die SG Calden/Meimbressen. Darauf verständigten sich beide Teams, und die Regenerationszeit nach dem Pokalspiel der Eiterfelder am Mittwoch wird ein paar Stunden länger. Das 0:4 gegen Hünfeld gilt es dennoch schnell aus den Knochen zu schütteln, betont Trainer Andjelko Urosevic: „Wir hatten uns nicht allzu viel ausgerechnet, aber einen tollen Fight geboten. Wir haben die Verlängerung vermieden, nur das Ergebnis tat weh. Ein 0:2 wäre verdient gewesen“. Jetzt folge aber ein „noch wichtigeres“ Punktspiel, in dem es wieder drei Zähler geben soll.

Auch die anderen osthessischen Teams spielen zuhause (alle 15 Uhr): Eichenzell trifft auf Lichtenau – gegen den LFV sah die Britannia zuhause schon oft gut aus, ein Sieg wäre im Abstiegskampf essenziell. Hofbieber begrüßt den TSV Wabern, die SG Johannesberg lädt zum Kellerduell gegen Willingen und die U23 der SG Barockstadt empfängt den FSV Wolfhagen, der auch noch ein Wörtchen um Platz zwei mitreden will. SGB-Coach Sebastian Sonnenberger fordert nach bisher zwei Remis und der Spielabsage in Willingen nun, „dass wir körperlich an die Grenzen gehen müssen. Wolfhagen ist da sehr gut beisammen, hat auf dem eigenen Ascheplatz zuletzt deutlich gewonnen. Das wird ein sehr intensives Spiel“. Der Barockstadt-Nachwuchs muss auf Keeper Tim Dornbusch verzichten, während der Spielertrainer vor allem hohe Bälle im Training trainieren ließ: „Wolfhagen bringt viele Flanken und ist stark bei Standards“. An der Herangehensweise ändere sich nichts: „Wenn wir ans Limit gehen, können wir jeden Gegner schlagen – das wissen wir“. Das Hinspiel war ein wildes 3:3 in Wolfhagen. Gespielt werden soll am Lehnerzer Rasenplatz.

 

Verbandsliga

 

Samstag

15 Uhr

Flieden – Dörnberg

Bad Soden – Vellmar

 

Sonntag

11.30 Uhr

Eiterfeld/Leimbach – Calden/Meimbressen

15 Uhr

Eichenzell – Lichtenauer FV

Hofbieber – TSV Wabern

Barockstadt Fulda-Lehnerz II – Wolfhagen (in Lehnerz)

Johannesberg – Willingen

15.30 Uhr

Hessen Kassel II – Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach