Die Aktivistinnen schreiben, dass die Generation Deutschland weder in Fulda noch in Gießen willkommen sei und sie sich ihnen überall entschlossen in den Weg stellen würden. In Gießen war im vergangenen Jahr der Bundesverband der AfD-Jugendorganisation gegründet worden. In der Stadt hatte es zahlreiche Protestaktionen dagegen gegeben, teilweise war es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen auch mehrere Polizisten verletzt worden waren.
Demo-Organisatoren distanzieren sich
Für die Gründungsveranstaltung in Johannesberg hat ein zivilgesellschaftliches Bündnis unter Federführung des Vereins „Fulda stellt sich quer“ zu friedlichen Protesten aufgerufen. Die Organisatoren distanzieren sich ausdrücklich von der Aktion. Wir lehnen diese Art von Protest grundsätzlich ab“, sagt Andreas Goerke, Vorsitzender von „Fulda stellt sich quer“.
Innenminister Roman Poseck hatte in einer Mitteilung vom Mittwoch mitgeteilt, dass auch in der linksextremistischen Szene Hessens für eine Anreise mobilisiert werde und klar gemacht, dass der Zweck nicht die Mittel heilige und sich Gegenproteste im rechtlich zulässigen Rahmen bewegen müssen.
Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung
Die Polizei erhielt am Freitagmorgen Kenntnis bezüglich einer Sachbeschädigung am Bürgerhaus in Johannesberg. Nach derzeitigen Erkenntnissen machten sich Unbekannte an den Schlössern der Zugangstüren des Gebäudes zu schaffen. Zudem hängten die Unbekannten einen Banner, mit Bezug auf die am Samstag stattfindende Versammlungslage, auf dem Vorplatz des Gebäudes auf und besprühten den Boden mit Farbe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
