Der Notruf ging automatisiert über ein eCall-System ein, wobei zunächst kein genauer Standort des Fahrzeugs bekannt war. Der verunfallte Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und kam im angrenzenden Waldgebiet zum Stillstand, ohne von vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern bemerkt zu werden.
Nach einer aufwendigen Suche konnte das Unfallfahrzeug schließlich im Wald aufgefunden werden. Die schwer verletzte Fahrerin eines VW wurde durch die Einsatzkräfte unter Einsatz technischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben.
Da mehrere Gegenstände, darunter auch ein Kindersitz, aus dem Fahrzeug geschleudert worden waren, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere Personen im Fahrzeug befanden. Zur Unterstützung der Personensuche wurde daher die Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Oberleichtersbach nachalarmiert. Glücklicherweise bestätigte sich, dass keine weiteren Personen betroffen waren.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Die Feuerwehr unterstützte hierbei mit umfangreichen Ausleuchtungsmaßnahmen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme musste die Autobahn für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Brückenau war insgesamt rund sechs Stunden im Einsatz.
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