Der Aktionstag erinnerte zugleich an die weltweite Bedeutung des 21. März, der für den Einsatz gegen Rassismus und für ein respektvolles Miteinander steht. Von Beginn an wurde deutlich, dass Sport dabei eine verbindende Rolle spielen kann.
Andreas Goerke, Vorsitzender von Fulda stellt sich quer e.V., macht deutlich, welchen Gedanken die Veranstaltung tragen soll: „Der Internationale Tag gegen Rassismus erinnert uns daran, dass Vielfalt unsere Gesellschaft stärker macht. Sport bringt Menschen zusammen – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Religion. Gemeinsam wollen wir ein klares Zeichen setzen und dem Rassismus im Sport die Rote Karte zeigen.“
Auch Torsten Strott aus dem Vorstand des FSV Germania, stellte die verbindende Kraft des Sports in den Mittelpunkt: „Sport steht für Respekt, Teamgeist und Fairness. Gerade auf dem Sportplatz begegnen sich Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten. Mit dieser Veranstaltung wollen wir zeigen, dass Sport verbindet und das Rassismus bei uns keinen Platz hat.“
Das Programm bot den ganzen Tag über zahlreiche Mitmachangebote wie XXL-Menschenkicker, Torschussradar, Frisbee, Boule, historisches Fechten, Bogenschießen und Rollstuhlsport. Viele weitere Stationen luden dazu ein, die Vielfalt des Sports kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Für zusätzliche Abwechslung sorgte eine große Tombola mit attraktiven Preisen aus der Sportwelt. Unter den Gewinnen befanden sich unter anderem Original-Trikots von Cristiano Ronaldo, Borussia Dortmund und Manchester City sowie viele weitere sportliche Hauptpreise. Auch kulinarisch wurde den Gästen einiges geboten. Hausgemachte Kuchen, gegrillte Würstchen und Getränke rundeten das Fest ab.
Für Kinder stand eine Hüpfburg bereit, die für Bewegung und Freude sorgte. Darüber hinaus fand ein Basar mit hochwertiger Ski- und Freizeitkleidung statt. Der Erlös sollte Waisenheimen in der Ukraine zugutekommen und verband den sportlichen Aktionstag mit einem weiteren sozialen Anliegen.
Ein musikalischer Höhepunkt folgte am Nachmittag, als gegen 16 Uhr die Indie-Sound-Band „Apollo geben“ live auftrat.
Am Ende stand ein Fest, das mehr war als ein sportliches Angebot. Es war ein gemeinsames Bekenntnis zu Respekt, Fairness und Zusammenhalt in einer offenen Gesellschaft.
