Lokales FD 11.03.2026

SPD: Bonifatiusplatz-Umgestaltung für mehr Aufenthaltsqualität

Fulda (pm/pf) – „Eine Stadt ist besonders attraktiv, wenn sie eine entsprechende Aufenthaltsqualität bietet. Da hat die Stadt Fulda zweifellos einiges zu bieten. Wer aber genau hinschaut dem wird auffallen, dass noch etwas Besonderes fehlt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Wer mit Kindern in die Stadt zum Shoppen, Café- oder Gastronomiebesuch kommt, würde sich bestimmt über eine Spielanlage freuen, auf der sich Kinder austoben können“, schreibt der SPD-Stadtverband in einer Pressemitteilung.

Foto: Justin Klenner

„Außer ein paar Geräten und Figuren in der Bahnhofstraße und den Wasserspielen auf dem Universitätsplatz finden Kinder und deren Eltern kaum Spielmöglichkeiten im Innenstadtbereich. Auf dem Universitätsplatz, dem Butter- und Gemüsemarkt ist die Schaffung eines großzügigen Spielplatzes aus mehreren Gründen kaum machbar. Allerdings gäbe es Alternativen, die umsetzbar wären“, meint Fuldas SPD-Co-Vorsitzender H.-J. Tritschler.

Die SPD setze sich schon länger dafür ein, den Bonifatiusplatz umzugestalten. Aus einem steinernen Parkplatz eine grüne Parkanlage schaffen, so das Ziel. Dabei könnte sich eine optimale Kombination mit einer Spielanlage für Kinder und eine Erholungsstätte für deren Eltern ergeben. Umringt und durchzogen von viel Grün zur positiven Beeinflussung des Stadtklimas. Gleich mehrere Fliegen könnten damit mit einer Klappe geschlagen werden.

Diese Anregung findet sicherlich wenig Gefallen bei der derzeitigen städtischen Regierungskoalition – so die Einschätzung des SPD-Stadtverbandes. „Vielleicht fällt aber eine andere Idee, eine zweite Variante, Kindern den Aufenthalt in der Stadt zu verschönern, auf fruchtbaren Boden in der Stadt“. Derzeit laufen Baumaßnahmen zur Umgestaltung des Jerusalemplatzes in der Rabanusstraße. Auch dort könnte innenstadtnah eine Spielstätte für Kinder errichtet werden. „Es wäre doch eine spannende Idee, Kindern mehr Freude am Besuch in der Stadt zu ermöglichen“, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.