Kandidatinnen und Kandidaten der zur Wahl stehenden Parteien stellten sich den Fragen und diskutierten zentrale Themen aus Sicht junger Menschen. Im Mittelpunkt standen unter anderem der Zustand der Schulgebäude, Vandalismus an Schulen, die finanzielle Situation des Landkreises, Mobilität, wirtschaftliche Zukunftsperspektiven und Arbeitsplätze im Kreis sowie das Thema Migration im Landkreis.
Die Moderation des Abends übernahmen die Vorstandsmitglieder Jan Goldmann und Elias Philipp Herzog, die strukturiert und sachlich durch die Diskussion führten. „Uns war wichtig, dass junge Menschen nicht nur zuhören, sondern mitreden. Politik, die uns betrifft, muss auch mit uns diskutiert werden“, betonte Elias Philipp Herzog im Verlauf der Veranstaltung.
Ein besonderer Bestandteil des Abends war die ausführliche Fragerunde, in der sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler engagiert einbrachten. Die starke Beteiligung unterstrich das große Interesse an regionalpolitischen Themen und zeigte, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
An der Podiumsdiskussion nahmen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Parteien teil: Maximilian Bier für Die Linke, Isabell Marder für Bündnis 90/Die Grünen, Dirk Noll für die SPD, Jürgen Richter für die Freien Wähler, Philipp Schneider für die CDU, Werner David für die FDP sowie Gerhard Schenk für die AfD.
Die Diskussion verlief in einer offenen, respektvollen und konstruktiven Atmosphäre. Alle Beteiligten erhielten die Möglichkeit, ihre Positionen darzustellen und direkt auf Nachfragen zu reagieren.
Zum Abschluss zog Jan Goldmann ein klares Fazit: „Junge Menschen sind keine Zuschauer der Kreispolitik – wir sind Teil davon.“
Die Veranstaltung setzte damit ein deutliches Zeichen für gelebte Demokratie und aktive Jugendbeteiligung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
