Regionalliga: HSG Wettenberg – TV Hersfeld 20:19 (12:9)
Ärgerliche Niederlage für das Team von Sabine Teichmann: Im Kellerduell der Regionalliga stand es nach 55 Minuten 19:19, bis zur Schlusssirene gelang weder den Gastgeberinnen noch dem TVH ein weiterer Treffer – ehe die Schiedsrichter der HSG mit ablaufender Zeit nochmal einen Siebenmeter zusprachen. Larissa Goncalves übernahm Verantwortung und sicherte ihrem Team die zwei Punkte – während der TVH nach couragierter Leistung erneut mit leeren Händen dasteht und nun bereits seit acht Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartet.
TV Hersfeld: Manteufel, Raguse (3/1), Teichmann (8/2), Söllner (5), Berg, Busalt, Thiessen, Holzapfel, Höhmann, Petermann (1), Hugo, Hermann, Lucas (1), Braun, Dorst (1), Eimer
Oberliga: TSV Wollrode – HSG Großenlüder/Hainzell 43:34 (17:14)
„Es tut weh“, brachte es HSG-Coach Liviu Pavel auf den Punkt: „Wir haben über 50 Minuten mitgehalten, waren bis auf ein Tor dran. Dann machen wir ein, zwei Fehler, Wollrode nutzt das im Stile eines Spitzenteams aus und zieht davon. Ich habe gehofft, dass wir nochmal rankommen, aber da war nichts zu machen.“ Auch, weil Wollrode in Person von Anna Ködel die alles überragende Spielerin in seinen Reihen hatte: „Sie hat aus jeder Lage getroffen, trotz Manndeckung. So eine Geschwindigkeit habe ich im Frauenbereich noch nicht gesehen“, musste auch Pavel anerkennen: „Sie war für uns einfach nicht zu halten. Es ist schade, wirklich schade. Wir haben ansonsten super mitgehalten gegen einen so starken Gegner, ich habe gehofft, dass wir uns vielleicht mit einem Punkt belohnen könnten. Aber am Ende kassieren wir in den letzten zehn Minuten acht Tore.“ Darüber hinaus verlor Pavel mit Lisa Peppler auch noch eine Leistungsträgerin in den Schlussminuten mit Rückenproblemen, sodass ein mögliches Comeback in noch weitere Ferne rückte: „So eine Spielerin kannst du nicht ersetzen.“
HSG Großenlüder/Hainzell: Frodl, Möller, Sippel, Völlinger, Jordan (1), Klitsch (1), Schenk, Möller, Dietrich, Heger (3), Peppler (9/3), Kaub (1), Schwarz (4), Schmitt (7/3), Elsing (8), Otterbein.
Oberliga: FSG Körle/Guxhagen – TV Hersfeld II 39:24 (15:10)
Auch für die Hersfelder Reserve lief es nicht besser: Nachdem der erste Durchgang noch relativ ausgeglichen verlief und die Mannschaft von Ute Berz mit fünf Toren Rückstand nach den ersten 30 Minuten zumindest noch in Reichweite lag, ließen die Gastgeberinnen nach der Pause die Muskeln spielen und zogen sukzessive davon. Dem TVH gelang in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff nur ein Tor, Körle zog auf 24:11 davon und die Partie war entschieden.
TV Hersfeld II: Knaus (2), Hollstein (2), Schwarz (1), Berk (1), Bittorf (7), Göbel, Maaß, Baumgardt (1), Heinrich, Chaitidou, Willems (1), Burau (9/2), Schade
