Regionalliga: TV Hersfeld – TSG Eddersheim 23:22 (9:9)
Der TV Hersfeld kann doch noch gewinnen: Beim knappen Sieg gegen die Gäste aus dem Raum Frankfurt machte es die Mannschaft von Sabine Teichmann jedoch wesentlich spannender als nötig: Mit sechs Toren lagen die Festspielstädterinnen vorne, da waren nur noch weniger als neun Minuten auf der Anzeigetafel in der Geistalhalle – wie so oft schlich sich aber der Schlendrian ein: „Wir haben wieder freie Dinger liegen gelassen, einfache Fehler gemacht“, haderte Teichmann: „In den letzten zehn Minuten sind wir wieder in das alte Schema zurückgefallen. Von außen kann man da teilweise wirklich verzweifeln, wenn freie Würfe vom Kreis über dem Tor landen.“ Positiv aus Sicht der Gastgeberinnen: Gegen Eddersheim reichte es trotz des Leistungseinbruchs für die zwei Punkte. „Wir haben super gekämpft, und sind immerhin nur am Ende in die alten Muster verfallen. In den letzten Spielen war es oft so, dass wir nur 15 Minuten guten Handball gespielt haben. Das können wir auf jeden Fall mitnehmen“, freute sich Teichmann über die Fortschritte: „Wir haben die Punkte und freuen uns darüber. Das war ganz, ganz wichtig, auch für das Selbstvertrauen: Wir haben gesehen, wir können es doch noch. Wir können die Spiele gewinnen.“
TV Hersfeld: Manteufel; Raguse (5/3), Teichmann (9/1), Söllner (3), Berg, Busalt, Thiessen, Holzapfel (1), Höhmann, Petermann (1), Hugo (1), Lucas (3), Braun, Willems, Dorst, Eimer
Oberliga: TV Hersfeld II – Reichensachsen 24:44 (12:22)
Nichts zu holen war für die Hersfelder Reserve: Gegen Reichensachsen hatte Trainerin Ute Berz abermals nur einen kleinen Kader zur Verfügung, und schon nach wenigen Minuten zeichnete sich ein deutliches Bild. Die überragende Madlen Bittorf (9) stemmte sich gegen die Niederlage und sorgte für die einzige Hersfelder Führung im Spiel (1:0), schon nach knapp 18 Minuten stand es aber bereits 3:14 aus TVH-Sicht.
TV Hersfeld II: Knaus (5/1), Hollstein (2), Berk (3), Bittorf (9/1), Göbel, Maaß (1), Heinrich, Balzereit (1), Chaitidou, Willems (3)
Oberliga: HSG Wesertal – HSG Großenlüder/Hainzell 36:29 (18:17)
Das war ein Auftritt, der den Handballerinnen der HSG Mut machen sollte: Beim souveränen Tabellenführer präsentierte sich das Team von Liviu Pavel lange Zeit mindestens ebenbürtig und lag bis weit in den ersten Durchgang sogar in Führung. Erst nach der Pause ließen die Körner allmählich nach, die Nordhessen zogen langsam aber sicher davon und gaben die Führung ganz im Stile eines Spitzenteams auch bis zur Schlusssirene nicht mehr ab.
HSG Großenlüder/Hainzell: Frodl, Möller (2), Sippel (1), Bickert, Jordan, Klitsch (1), Möller (1), Heger (3), Peppler (9/5), Kaub (1), Schwarz, Schmitt (4), Feldmann, Elsing (7), Otterbein.
