In ganz Hessen werden an diesem Tag die kommunalen Parlamente neu gewählt. Im Main-Kinzig-Kreis wird zudem entschieden, wer künftig die Rathäuser in Langenselbold und Linsengericht als Bürgermeister beziehungsweise Bürgermeisterin führt.
Rund 256.500 Wahlberechtigte sind im Main-Kinzig-Kreis stimmberechtigt. Es handelt sich um die erste Kommunalwahl auf Kreisebene nach der Grenzänderung zwischen dem Landkreis und der Stadt Hanau. Damit werden nach dieser Wahl erstmals keine Politikerinnen und Politiker aus Hanau in einen neuen Kreistag einziehen. Für das aktuell gewählte Kreisparlament gilt dies bereits seit dem Jahreswechsel.
Neun Wahlvorschläge stehen auf der Kreiswahlliste. In der Reihenfolge ihrer Auflistung sind dies: CDU, AfD, SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler Main-Kinzig (FW), Die Linke, Volt und FREIE WÄHLER.
Der Main-Kinzig-Kreis präsentiert die Ergebnisse am Wahlabend ab 18 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen (Barbarossastraße 24). Das Forum ist für interessierte Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Im Barbarossasaal werden auf einer Großleinwand und mehreren Bildschirmen die aktuellen Resultate aus den 28 Städten und Gemeinden gezeigt.
Die Beobachter müssen sich auf eine lange Wahlnacht einstellen. Ein erstes Trendergebnis zur Kreistagswahl – also die Auswertung der Stimmzettel mit nur einem Listenkreuz – wird voraussichtlich erst nach Mitternacht vorliegen. Zunächst werden die Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen in Langenselbold und Linsengericht sowie der Gemeindevertretungen und Stadtparlamente ermittelt, ebenfalls zunächst auf Grundlage der Stimmzettel mit reinem Listenkreuz.
Im Anschluss folgt die Auszählung der Ortsbeirats- und Ausländerbeiratswahlen. In den darauffolgenden Tagen werten die Kommunalverwaltungen die übrigen Stimmzettel aus. Das amtliche Endergebnis der Kreistagswahl wird nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses am Freitag, 27. März, festgestellt.
