Lokales FD 31.03.2026

Palmweihe und festliche Prozession – Klosterkirche überfüllt

Hünfeld (pm/gü) – Zum ersten Mal wurde der Palmsonntag im Rahmen eines Magdalena-Plus-Gottesdienstes von der Pfarrei Hünfelder Land und dem Bonifatiuskloster gemeinsam gefeiert. Zu Beginn versammelten sich rund 700 Gläubige, darunter viele Kinder mit ihren Familien, auf dem Platz vor der Stadtpfarrkirche. Die Palmweihe nahm Pater Felix Rehbock vor.

Fotos: Pfarrei.

Der biblische Text aus dem Markusevangelium wurde bildhaft mit Hilfe der Kommunionkinder nachempfunden. Für die Kinder aber waren vor allem die beiden Esel wichtig, die symbolisch für den Einzug Jesu am Palmsonntag in Jerusalem standen und anschließend die Prozession zur Klosterkirche anführten. Eine Gruppe aus Dammersbach begleitete die Prozession mit imposanten Palmgestecken. Für die musikalische Begleitung der Prozession war der Bläserchor Tonica Mackenzell verantwortlich.

Den Magdalena-Plus-Gottesdienst der gesamten Pfarrei, in der überfüllten Klosterkirche, zelebrierte dann Stadtpfarrer Dr. Michael Müller mit zahlreichen Konzelebranten. In seiner Begrüßung ging Pfarrer Müller darauf ein, dass nicht jeder Gottesdienstbesucher einen Sitzplatz bekam, was wohl selbst im Kloster nicht die Regel sei – und letztendlich auch niemanden störte. Im Mittelpunkt der Heiligen Messe stand die Passion, das Leiden Jesu. Der Text aus dem Matthäusevangelium wurde im Wechsel der beiden Lektorinnen und dem Hauptzelebrant vorgelesen. Für die festliche Chormusik zeichnete der Kirchenchor St. Jakobus verantwortlich, unter der Leitung von Regionalkantor Christopher Löbens. Parallel zur Messe feierten alle Kinder, einige Eltern und Pater Rehbock einen Kinderwortgottesdienst in der Kapelle des Bonifatiusklosters, den das Familienpastoralteam der Gesamtpfarrei vorbereitet hatte.

Vor dem Schlusssegen und dem Auszug der Priester und Messdiener aus der festlich geschmückten Klosterkirche bedankte sich Pfarrer Dr. Müller bei allen Mitwirkenden für ihre Dienste und ihren Einsatz und lud zu einem Imbiss und Getränken im Innenhof des Klosters ein. Diese Gelegenheit zur Begegnung wurde rege wahrgenommen.