TSV Ost-Mosheim – HSG Großenlüder/Hainzell 26:25 (13:14)
Gebrauchter Tag für die Mannschaft von Sebastian Pepper: Die HSG fand in der Hochlandhalle in Ostheim überhaupt nicht in die Partie und zeigte beim Tabellenvorletzten die wohl schlechteste Saisonleistung: „Wir haben unfassbar schlecht gespielt“, nahm Peppler kein Blatt vor den Mund: „Viele technische Fehler, viele Fehlwürfe. Das kann ich ehrlichweise nicht so ganz verstehen, wir waren eigentlich gut drin aktuell, aber da haben wir alles vermissen lassen.“ Dazu kam auch noch Pech mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung in der Schlussphase: Die Unparteiischen pfiffen den Gästen ein ums andere Mal die Angriffe ab, während Ost-Mosheim phasenweise ewig Zeit hatte, um zum Abschluss zu kommen. „Das waren ab der 52. Minute teilweise unfassbare Pfiffe gegen uns. Aber das soll keine Ausrede sein.“ Die Gäste hatten am Ende sogar nochmal die Chance, wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, mit dem letzten freien Wurf scheiterte die HSG aber am Mosheimer Keeper.
Großenlüder/Hainzell: Stradtmann, Sippel (1), Bosold (4), Kirsch (5/1), Münker (1), Malolepszy (3), Herber, L. Dimmerling (1), Blinzler (1), Deppe (3), H. Dimmerling (1), Nechvatal, Weinbörner (2), Wessling (3)
TV Hersfeld – HSG Wesertal 37:41 (19:18)
Eine überraschende Niederlage musste auch Ligaprimus TV Hersfeld hinnehmen: Trotz Halbzeitführung unterlag der TVH in eigener Halle dem Tabellenvierten HSG Wesertal mit 37:41. Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten sich die körperlich agierenden Gäste erstmals ab, die Mannschaft von Kai Hüter und Dragos Negovan kam aber nochmal zurück: Nach knapp 50 Minuten stand es 32:32, der Schlussoffensive der Nordhessen hatten die Hersfelder am Ende aber nichts mehr entgegenzusetzen und mussten die zweite Saisonniederlage hinnehmen.
TV Hersfeld: Rehberg (5), Bachus (3/2), Hasselbach, Becker (3), Kürten, Wiegel (3), Holzschuh, Rübenstahl (6), F. Reinhardt (11/3), L. Reinhardt (5), Krause, Berger, Voß, Thole (1), Kehl, Mudrak
Hünfelder SV – VfB Bettenhausen 38:44 (13:18)
Nach wie vor auf den ersten Saisonsieg wartet der Hünfelder SV: Im Kellerduell mit dem VfB Bettenhausen reichte dem HSV auch die überragende Leistung von Theo Sauerbier nicht, der mit 14 Treffern Toptorschütze der Partie war. Nach etwa 15 Minuten konnten sich die Gäste erstmals absetzen, die Hünfelder um Coach Stephan Kimpel kamen nur noch auf maximal vier Treffer heran.
Hünfelder SV: Weber, Menth (2), Schäfer (5), Sandrock, Reuchsel (3), Schott (6), Gute (3), Aha (4), Kaub (1), Sauerbier (14/4), Hohmann, Becker, Krätzig, Simon
