HSG Großenlüder/Hainzell – TSG Dittershausen 32:30 (15:14)
„Das war eine unfassbar gute Teamleistung“, sagte HSG-Trainer Sebastian Peppler nach Abpfiff. Die Gastgeber starteten konzentriert ins Spiel und erspielten sich mit sehr viel Kampfgeist und Durchsetzungsvermögen eine komfortable Führung. „Wir waren von Anfang an da, waren gut vorbereitet und haben gut Gas gegeben“, lobte Peppler. Zwischenzeitlich zog die HSG bis auf fünf Tore davon. Doch dann brach die Offensive der Osthessen zusammen. „Wir haben angefangen, fünf oder sechs 100-prozentige wegzuschmeißen“, haderte der Coach. Hinzu kamen einige technische Fehler. Kurz vor der Halbzeit kassierte die HSG noch eine Zeitstrafe und geriet in Unterzahl in Rückstand. „Die Köpfe sind runter gegangen“. Nach einer Auszeit drehten die Osthessen aber wieder auf und kämpften sich zurück ins Spiel – wie schon so oft in dieser Saison. Die Schlussphase gehörte schließlich Pepplers Team. „Dittershausen ist unangenehm, den Kampf musst du annehmen und einen kühlen Kopf bewahren. Die Jungs haben den Kampf angenommen und sich nach dem Rückstand zurückgekämpft“, lobte der Coach sein Team. „Es war kein schönes Spiel, aber dafür wichtige zwei Punkte“, sagte Peppler abschließend.
HSG Großenlüder/Hainzell: Stradtmann, Sippel, Weinbörner (5), Bosold (2), Kirsch (4), Wessling, Münker, Hendus, Malolepszy (9/2), Herber, L. Dimmerling (4), Blinzler (3), Deppe (5), H. Dimmerling
VfB Vik. Bettenhausen – TV Hersfeld 24:44 (16:25)
Unbeirrt marschiert der TV Hersfeld an der Tabellenspitze der Männer-Oberliga Nord weiter. Das nötigte auch Trainer Kai Hüter Respekt ab: „Wir haben noch einige Verletzte und Angeschlagene – dennoch springt so ein Ergebnis raus. Es hält uns in dieser Saison einfach den Rücken frei, dass wir Verletzungen gut kompensieren können“. Absolut spürbar waren aber auch Rückkehrer wir Jonas Rübenstahl oder Lukas Berger, Letzterer trumpfte mit elf Toren auf, war im Angriff bärenstark. Die Deckung sei „insgesamt super“ gewesen, lobte Hüter. Und auch wenn es anfangs noch 9:9 (11.) stand, merkte der Trainer an: „Es war eigentlich nie gefährdet. Wir sind entspannt geblieben und haben es durchgezogen, jeder durfte sein Tor machen. Wenn so ein Gegner Lunte riecht, wird es schwer. Aber wir waren voll konzentriert“. An der Spitze behaupten die Hersfelder ihren Vorsprung Woche für Woche, das große Ziel Meisterschaft ist fest im Visier: „Wir wollen alles durchziehen und so früh wie möglich einen Haken daran machen“, schloss Hüter.
TV Hersfeld: Dellmuth (1), Förtsch (2), Becker (2), Kürten, Wiegel (11/2), Rübenstahl (2), F. Reinhardt (7/2), L. Reinhardt (2), Krause (1), Berger (11), Voß, Thole (4), Kehl (1), Mudrak.
HSG Baunatal – Hünfelder SV 46:24 (22:11)
Die Handballer des Hünfelder SV müssen auch nach dem 15. Spieltag in der Oberliga-Nord auf den ersten Sieg warten. Beim Tabellenzweiten HSG Baunatal unterlag der HSV mit 24:46. Zwischenzeitlich führte die HSG mit 13 Toren. Besonders dabei: Von den 14 Baunataler Spielern konnten sich zwölf in die Torschützenliste eintragen. Der beste Hünfelder Torschütze mit sechs Treffern war Nicolas Reuchsel.
Hünfelder SV: Schaum, Flöter (2), Schäfer (3), Sandrock, Reuchsel (6), Aha (5), Kaub (4/1), Hohmann, Schramm (3), Baumann, Becker (1), Simon
