Handball 22.03.2026

Oberliga – Hohmann im Feld: Hünfelder SV mit tollem Kampfgeist

Ihringshausen (pf) – Der Hünfelder SV hat „gekämpft wie die Löwen“: So formulierte es Christian Krätzig nach dem Handball-Oberligaspiel bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger am Samstagabend. Das Ergebnis von 30:43 (13:25) war für den HSV dabei zweitrangig.

Andreas Hohmann - sonst Torhüter - überzeugte in Fuldatal für den Hünfelder SV als Feldspieler, weil sonst niemand da war. Foto: Christine Görlich

Denn mit der absoluten Rumpftruppe fuhr Hünfeld nach Nordhessen: Coach Fabian Sauer fehlte ebenso wie andere etablierte Kräfte. Nur neun Spieler waren insgesamt dabei – und besonders schwärmte Krätzig nach dem Spiel von Andreas Hohmann: Der etatmäßige Torhüter musste im Feld ran. „Ohne ihn wäre es nicht gegangen, das war weltklasse, was er in Abwehr und Angriff gespielt hat“.

Durch Verletzungen und Krankheiten kratzte der HSV alles zusammen, was irgendwie laufen konnte, und war entsprechend in Hälfte eins schnell im Hintertreffen: Fuldatal führte zwischenzeitlich mit 21:10 (25.), doch an Aufgeben dachte bei den Gästen niemand: „Das Feuer ist entfacht worden. Das war Leidenschaft pur. Die Jungs haben toll gekämpft“, lobte Krätzig. Die zweite Hälfte gestaltete der HSV ausgeglichen und verlor diese nur mit einem Tor. „Die Mannschaft hat durchgezogen“, so Krätzig. Die Außenspieler Sebastian Schramm und Alexander Schott trafen fast jeden Wurf, Justus Gute führte in der Mitte Regie und Fabian Simon im Kasten zeigte ein paar starke Paraden.

Hünfeld: Reuchsel (4), Schott (6), Gute (6), Kaub (4), Sauerbier (3/1), Schramm (5/1), Hohmann, Becker (1), Simon (1).