Schon am Nachmittag deutete sich an, was am Abend folgen sollte: Eine lange Schlange zog sich über den halben Universitätsplatz Fulda, Menschen warteten gespannt auf die Wiedereröffnung. Als sich schließlich die Türen öffneten, füllte sich das komplett neugestaltete Modehaus schnell – rund 1000 geladene Gäste sorgten für ein reges Treiben auf allen Etagen. Lichtdurchflutete Räume, ein offenes Konzept über mehrere Etagen und zahlreiche neue Bereiche – darunter eine erweiterte Young-Fashion-Abteilung und eine Bar – prägten das Bild des Abends.
Geschäftsleiterin Carmen Kramm zeigte sich sichtlich bewegt vom Ergebnis – und vom großen Zuspruch: „Als uns mitgeteilt wurde, dass wir hier an diesem Standort einen kompletten Umbau bekommen, waren mein Team und ich mehr als überwältigt. In der heutigen Zeit ist so eine Investition im Einzelhandel alles andere als selbstverständlich.“ Die vergangenen Monate seien intensiv gewesen, das Ergebnis dafür umso beeindruckender: „Ich hoffe, Sie konnten sich schon einen Eindruck machen, wie schön alles geworden ist. Gehen Sie durch alle Etagen – es gibt so viel Neues zu entdecken.“ Gleichzeitig nutzte Kramm den Moment für ein klares Bekenntnis zum Standort: „Wir sind hier – und wir bleiben hier. Mit Ihrer Unterstützung, liebe Kunden.“ Auch Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld zeigte sich begeistert vom neuen Erscheinungsbild: „Es ist wirklich fantastisch geworden. Man spürt sofort, dass hier mit großer Leidenschaft, Liebe zum Detail und Stil gearbeitet wurde.“ Die große Resonanz wertete er als starkes Signal: „Dass heute so viele Menschen hier sind, ist das schönste Zeichen für die Zukunft dieses Hauses.“
Für Karin Ahrens, die das Haus bis zum Verkauf 2017 als ehemalige Eigentümerin über Jahrzehnte geprägt hatte, war der Abend ein besonders emotionaler Moment. Sie blickte auf die Anfänge zurück: „Dieses Haus hat 1944 hier seinen Anfang genommen. Damals glaubten viele, wer hier hingeht, macht pleite – das Gegenteil ist passiert.“ Umso größer sei die Freude über die Entwicklung: „Was hier entstanden ist, verdient höchsten Respekt. Man sieht, wie viel Leidenschaft, Mut und Gespür für Mode und Menschen hier eingeflossen ist.“ Auch die neue Führung knüpfte genau daran an. Peter Graf, Geschäftsführer von Appelrath Cüpper, betonte die langfristige Perspektive: „Wir haben eine Basis gefunden, auf der wir nicht nur kurzfristig, sondern sehr langfristig hier in Fulda bleiben können und wollen.“ Dabei gehe es nicht nur um Mode, sondern um ein Erlebnis: „Wir möchten, dass Sie sich jedes Mal willkommen fühlen – nicht nur wegen der Kollektionen, sondern wegen der persönlichen Note, die hier gelebt wird.“ Besonders beeindruckend sei die Transformation des Gebäudes selbst: „Im Inneren ist nahezu nichts so geblieben, wie es vorher war“, so Graf. Vom neuen Lichtkonzept bis zum offenen Atrium über mehrere Etagen – überall werde deutlich, wie umfassend der Umbau gewesen sei.
Der Abend machte eindrucksvoll deutlich, welches Potenzial im stationären Handel steckt, wenn Konzept, Atmosphäre und persönlicher Service zusammenkommen. Oder, wie es Fuldas Oberbürgermeister formulierte: „Ein solches Einkaufserlebnis gibt es in der digitalen Welt nicht – das ist hier echt erlebbar.“ Mit dem Grand Opening ist der Neustart gelungen – und die Feierlichkeiten gehen weiter: Bis Samstag laden die „Opening Days“ dazu ein, das neue Modehaus Schneider im Herzen der Stadt zu entdecken.
