In Krügers Gewichtsklasse -66 Kilogramm waren neun Kämpfer eingewogen und der sportliche Leiter Bernd Geiß entschied, die Gewichtsklasse zu splitten. Eine Gruppe mit drei Athleten bis 64,2 Kilogramm und zwei Dreier-Pools mit den schwereren Kämpfern.
Krüger mit seinen 64,9 Kilogramm begann gegen Stanislav Tokariev vom JSV Werdau. Nach 30 Sekunden gelang dem Fuldaer eine Waza-ari Wertung für Seoi-otoshi. Nach weiteren zehn Sekunden gelang ihm ein Haltegriff, was dann den Sieg bedeutete. Danach ging es gegen den Erfurter Ahmed Salim. Diese Begegnung gab es vor vier Wochen in Saalfeld in ähnlicher Konstellation auch schon. Dort gewann Christian Krüger im Pool mit Ippon und im Finale verlor er mit einer niedrigen Wertung. Nach einer Minute gelang Salim eine Yuko Wertung. Der Erfurter verteidigte seinen Vorsprung mit Glück und Können über die restliche Kampfzeit
Somit war Christian Krüger als Pool-Zweiter gegen den Ersten aus dem anderen Pool für das Halbfinale qualifiziert. Dort ging es gegen Max Büchner vom JSV Auma. Diese Begegnung gab es in den letzten Jahren schon öfters und alle gingen für Krüger verloren. Er hatte sich diesmal eine Taktik zurechtgelegt, die nach 30 Sekunden für seine erste Wertung reichte. Für eine Ko-soto-gake Technik gab es eine Yuko Wertung. Nach zwei Minuten erhöhte der Osthesse mit einer Waza-ari Wertung mit einem Koshi-guruma. Büchner gelang zwar noch zehn Sekunden vor Kampfende eine Waza-ari Wertung, aber insgesamt ging Krüger als verdienter Sieger ins Finale.
Dort ging es dann wieder gegen den Erfurter Ahmed Salim. In einem ausgeglichenen Kampf reichte nach drei Minuten eine kleine Unachtsamkeit von Christian Krüger aus, um mit einem Ura-nage zu verlieren. Somit stand der zweite Platz für den Gieseler beim Faschingsturnier in Auma fest. Danach wurden wieder die Kostüme angezogen und mit Freigetränken gefeiert.
