„Nachdem unser Partnerverein die Spielgemeinschaft verlassen hat, standen wir vor einer großen Herausforderung. Doch gerade in solchen Momenten zeigt sich, was einen Verein wirklich ausmacht: Zusammenhalt, Leidenschaft und die Liebe zum Fußball“, schreibt die SG Jossa: „Was für manche vielleicht wie ein Ende aussah, ist für uns der Anfang von etwas Neuem“. Mit großem Engagement aus dem Verein, mit Spielern aus unserem Dorf und mit Menschen, die den Verein im Herzen tragen, sei es gelungen, wieder eine eigene Mannschaft auf die Beine stellen zu können. „Dieses Comeback ist mehr als nur eine sportliche Entscheidung“, heißt es: „Es ist ein Zeichen dafür, dass unser Verein lebt. Dass Tradition, Gemeinschaft und Stolz stärker sind als jede schwierige Phase.“ Das Comeback „gehört uns allen“, so die SG Jossa, die sich auf die Rückkehr in den Spielbetrieb freut.
Mit dem Neustart der SG 1949 Jossa kehrt auch ein bekanntes Gesicht zurück zu seinen Wurzeln. Niko Zeller wird neuer Trainer. Zeller hat Jossa damals mit 13 Jahren in Richtung Buchonia Flieden verlassen und ist im Königreich zu einer absoluten Säule herangewachsen. „Er ist immer auf dem Boden der Tatsachen geblieben. Seine unzähligen Hessen- sowie Verbandsligaspiele haben ihn in den vergangenen Jahren geprägt und zu einem absoluten Führungsspieler heranwachsen lassen“, so der neue Club. Zum Beginn der neuen Eigenständigkeit der SG Jossa übernimmt Zeller nun Verantwortung und wird künftig als Spielertrainer auf und neben dem Platz vorangehen. „In einer Situation, in der der Verein vor großen Herausforderungen steht, war für ihn schnell klar: Jetzt ist der Moment gekommen um in der Heimat ein neues Kapitel einzuschlagen. Mit seiner Erfahrung, seiner Verbundenheit zum Verein und seiner Leidenschaft für den Fußball wird er eine ganz wichtige Rolle einnehmen“.
A-Liga Süd - Altengronau wird eigenständig: Jossa-Zukunft ungewiss
