Der Leserbrief von Karin Seuring im Wortlaut:
„So langsam geht mir der Zinnober auf die Kirsche …. Ich bin 67 Jahre alt, in Fulda geboren und somit auch ein „HaWeGe“-Kind. Viele meiner Schulfreunde haben die Ausbildung dort gemacht, und die Ausbildung beim HaWeGe war ein Türöffner in jeden Handelsbereich!!! Also sehr viel wert.
Leider wurde in der letzten Generation der Geschäftsführung einiges „versemmelt“, und die allgemeine Situation im Handel hat sich gravierend verändert …. Kunden, die zu – dann Tegut – gingen, erwarteten Personal, das ihnen behilflich war, um diverse Lebensmittel in dem immer reichhaltiger werdenden Angebot und Layout zu finden! Das konnte leider aus Personalmangel nicht mehr gewährleistet werden. Und schon war der erste „Spatenstich“ fürs Grab gesetzt! Dann kamen die schlauen Schweizer … Für mich als „Nichtkaufmann/frau“ nicht nachvollziehbar. Das Kind war schon in den Brunnen gefallen, jetzt ist es ersoffen!! Für mich, vielleicht auch für das Finanzamt, das hochgelobte Kartellamt und mit Sicherheit einige „Frankenprüfer“ stellt sich nun die Frage:
Warum musste dann noch das Millionengrab in Michelsrombach entstehen, und mit wie viel Geld wurde dieses „Grabmal“ vom Staat unter dem Deckmäntelchen „Arbeitsplatzsicherung“ subventioniert? Viele Gedanken, die den ganzen Mitarbeitern im Moment mit Sicherheit auch durch den Kopf gehen! Ich wünsche allen Mitarbeitern eine faire Lösung in diesem Desaster. Danke, dass Ihr soooo lange die Stellung gehalten habt. Vielleicht klappt es ja mit den Handelszentralen von Edeka/Rewe.“
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