Montag, 7.45 Uhr: In der Nacht wurde die Auszählung abgeschlossen und das vorläufige Endergebnis liegt vor. Die CDU konnte im Vergleich zur vorherigen Wahl 3,3 Prozentpunkte zulegen und wurde mit 31,0 Prozent stärkste Kraft. Dahinter folgt die SPD, die 9,8 Prozentpunkte einbüßte, bei 25,9 Prozent landete und damit erstmals seit vielen Jahren nicht ganz vorne steht. Die AfD konnte ihr Ergebnis der vorherigen Wahl mehr als verdoppeln (+11,2 Prozentpunkte) und kam auf 19,5 Prozent. Die Grünen verloren leicht und kamen auf 7,9 Prozent (-1,4). Die FDP mit 2,1 Prozent (-3,4), die Freien Wähler mit 4,2 Prozent (-1,2) und die Linke mit 4,4 Prozent (+1,9) verpassen den Einzug ins Landesparlament. 5,1 Prozent der Stimmen entfielen auf andere Parteien (-0,6). Die bisherige Ampel-Koalition ist nicht mehr möglich. Auf die SPD entfallen 32 Sitze, auf die CDU 39 Sitze, auf die Grünen zehn Sitze und auf die AfD 24 Sitze. Der Landtag hat damit 105 Sitze, am wahrscheinlichsten wird somit eine Schwarz-Rote-Koalition.
