Lokales HEF 21.03.2026

Landkreis Hersfeld-Rotenburg spendet Röntgengerät für Ukrainehilfe

Bad Hersfeld (pm/jah) – Am diesjährigen Tag des Gesundheitsamtes hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein nicht mehr genutztes Röntgengerät an den Hilfsverein „International Medical Rescue Association“ gespendet. Die medizinische Technik soll künftig in der Ukraine eingesetzt werden, um dort die diagnostischen Möglichkeiten vor Ort zu verbessern.

Landrat Torsten Warnecke (links) und Habibollah Zawarehi, Leiter des Gesundheitsamts (rechts) übergaben das Röntgengerät an Marco Kanzler (Mitte), den Vorstandsvorsitzenden des Hilfsvereins „International Medical Rescue Association“. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Das Gerät war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil im Gesundheitsamt des Landkreises und wurde in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Insbesondere spielte es eine wichtige Rolle bei präventiven Untersuchungen sowie in der Begleitung bestimmter Infektionsschutzmaßnahmen. Mit der Weiterentwicklung medizinischer Verfahren und veränderten organisatorischen Rahmenbedingungen wurde das Gerät zuletzt jedoch nicht mehr benötigt.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, funktionstüchtige Medizintechnik sinnvoll weiterzugeben, anstatt sie ungenutzt stehen zu lassen. Mit der Spende können wir einen konkreten Beitrag leisten, um die medizinische Versorgung in der Ukraine zu unterstützen“, betont Landrat Torsten Warnecke: „Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Solidarität und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg sind.“

Auch Habibollah Zawarehi, Leiter des Gesundheitsamtes, hebt die Bedeutung der Weitergabe hervor: „Das Röntgengerät hat über viele Jahre hinweg wertvolle Dienste geleistet. Umso mehr freut es uns, dass es nun an anderer Stelle weiterhin eingesetzt werden kann. Damit bleibt sein Nutzen erhalten und kommt Menschen zugute, die auf medizinische Unterstützung angewiesen sind.“

Die Übergabe des Geräts am Tag des Gesundheitsamtes unterstreicht zugleich die Bedeutung eines vielseitigen und anpassungsfähigen öffentlichen Gesundheitswesens. Unter dem Motto „Vielfalt für Gesundheit“ wird deutlich, dass verschiedene Ansätze, Technologien und Kooperationen notwendig sind, um den vielfältigen gesundheitlichen Herausforderungen zu begegnen, sowohl vor Ort als auch international.