Die Saison endete in Hasselroth für den HSV damit zwar mit einer Niederlage, allerdings auch gegen den Tabellennachbarn auf Platz drei. „Sie hatten schon gute Jungs dabei, haben einige Talente, die auch im Hessenkader sind“, sagte Hünfelds Trainer Uli Bönsch, dessen Team eine der besten Rückrundenmannschaften war. Zwischenzeitlich stand der HSV im Herbst mal ganz unten in der Tabelle, nun wurde es der vierte Platz. „Im ersten Satz haben sie uns überrollt, dann waren die nächsten beiden ziemlich ausgeglichen. Den dritten hätten wir auch gewinnen können und hatten dort einen Satzball“, so der Trainer weiter.
Der SSC Vellmar bestritt hinterher das zweite Spiel am Heimspieltag der Main-Kinzig Volleys und krönte sich dort zum Meister der Männer-Landesliga Nord. Für den HSV begann direkt die Vorbereitung hinter den Kulissen auf die neue Spielzeit: „Ein, zwei wichtige Spieler wollen aufhören“, bedauert Bönsch, der aber betont: Der Anspruch müsse weiterhin die Landesliga sein.
Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Wehner, Lochner, Hurbik, Zukauskas, Diemer, Janzen, Rohrbach, Drzewiecki, Ilin.
Bönsch mit den Senioren erfolgreich
In der Woche vor dem letzten Rundenspiel mit den Hünfelder Männern war Uli Bönsch mit „seiner“ SG Rodheim bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Speyer unterwegs. Dort konnte die Mannschaft Gastgeber Speyer (25:9, 25:18) und eine Saar-Auswahl (25:17, 25:9) jeweils mit 2:0 schlagen und qualifizierte sich souverän für die Deutschen Meisterschaften Mitte Mai in Dresden. „Das wird wieder ein riesiges Event“, freut sich Bönsch bereits. Die SG Rodheim als Leistungszentrum der Senioren hat sich mit ganzen vier Teams für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, Bönsch überlege noch, ob er in der Ü53 oder Ü59 antritt – aus sportlichen Gründen. „Da geht für mich die neue Saison schon los“, schmunzelt er.
