Volleyball 10.03.2026

Landesliga Nord – Heimspiel-Erfolge: HSV spielt Top-Rückrunde

Hünfeld (pf) – Die Volleyballer des Hünfelder SV werden sich ärgern, nicht schon zu Saisonbeginn so performt zu haben: Als bestes Team des Kalenderjahres 2026 kletterte die Mannschaft nun mit zwei weiteren Heimsiegen auf Platz vier in der Landesliga Nord. Am Samstag gewann der HSV mit 3:2 gegen den TV Wetzlar und mit 3:1 gegen die SG Jahn Kassel.

Jubel bei den HSV-Männern: Die beiden letzten Heimspiele der Saison wurden gewonnen. Foto: Verein

Hünfelder SV – TV Wetzlar 3:2 (14:25, 25:16, 25:23, 21:25, 17:15)

HSV-Trainer Uli Bönsch konnte zufrieden sein: „Wetzlar ist keine Laufkundschaft, sie sind immerhin Tabellenzweiter. Aber es kommt weiter Kontinuität rein, wir trainieren besser – qualitativ und quantitativ. Das macht sich dann eben auch bemerkbar“. Dazu war der Kader der Hünfelder beim letzten Heimspieltag der Saison vollständig, mit 13 Mann hatte Bönsch auch Möglichkeiten, zu rotieren. Dennoch hatten einige der Zuschauer nach dem ersten Satz Sorgen, denn der HSV unterlag mit 14:25. „Da haben wir schon gedacht: Das könnte schnell gehen“, befürchtete auch der Trainer: „Wetzlar hat eine gewisse Qualität, sie haben zwei ehemalige Drittliga-Spieler dabei. Aber wir waren in der Breite ausgeglichener besetzt“. Im Laufe des Spiels machte sich auch das bemerkbar, der HSV kämpfte sich klasse rein und drehte die Partie. „Dass dann im Tiebreak immer etwas Glück dazu gehört, ist klar. Wir haben es voll ausgereizt“, war Bönsch erleichtert nach dem 17:15 im entscheidenden Durchgang.

 

Hünfelder SV – SG Jahn Kassel 3:1 (26:24, 25:17, 20:25, 25:19)

Das erste Spiel des Nachmittags lief schon über zwei Stunden und kostete Kraft, demnach wechselte Bönsch im zweiten Spiel etwas durch. „Wir konnten theoretisch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben“, so der Trainer, dessen HSV mittlerweile bestes Rückrundenteam ist und nur das Auftaktspiel in 2026 gegen Salmünster mit 2:3 verlor. Danach gab es nur noch Siege – und gegen Schlusslicht Kassel war es bereits der fünfte in Folge. Auch die Stimmung in der Halle war gut, Bönsch freute sich über ein paar „hitzige“ Situationen, gerade im ersten Spiel gegen Wetzlar. „Die Jungs haben dann in Fulda abends noch ein bisschen gefeiert“, schmunzelte Bönsch hinterher. Das letzte Saisonspiel steigt nun am 21. März bei den SG Main-Kinzig-Volleys, dort kann der HSV Platz vier behaupten – aber auch noch auf Platz fünf abrutschen. So oder so konnte Bönsch aber mit dem Saisonverlauf zufrieden sein, der nach einer schwachen Hinrunde eine positive Wendung genommen hat. Bis dahin wird sich Uli Bönsch die Zeit bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der Senioren vertreiben.

Hünfeld: M. Bösch, U. Bönsch, Gejn, Ilin, Hurbik, Lochner, Wehner, Zukauskas, Rohrbach, Herrmann, Janzen, Diemer, Drzewiecki.