„Das war ein sehr intensives Spiel und hatte wenig mit Fußballspielen zu tun“, erläuterte Leidorf nach dem Abpfiff: „Beide Teams haben sich mehr auf die Defensive konzentriert, und bei den Platzverhältnissen kommt dann eben so ein Spiel zustande.“
Es war wahrlich schwere Kost, was die SGDK und die Gäste den 220 Zuschauern boten – letztendlich mit dem besseren Ende für den alten und neuen Tabellenführer: Leidorf selbst erzielte nach einer knappen halben Stunde den Treffer des Tages: Nach einem schnellen Ballgewinn spielte die FSG den cleveren Ball in die Tiefe, Leidorf lauerte und war den entscheidenden Schritt schneller als die Restverteidigung der Gastgeber. „Wir haben das tatsächlich unter der Woche genauso trainiert“, schmunzelte der Siegtorschütze.
Die Gastgeber meldeten sich im ersten Durchgang durch einen Pfostenschuss an, die beste Phase hatte die Mannschaft von Marko Karamatic dann aber in der zweiten Hälfte: „Da hatten wir Glück, dass wir nicht den Ausgleich kassieren“, gestand Leidorf: „Wir können am Ende auch das 2:0 machen, vorher hatten wir aber eine schwierige Phase. Insgesamt hat der Kampfgeist heute gestimmt.“
Dittlofrod/Körnbach: Hohmann; Hofmann, Trost, Baumgart, Pabst, Biel, Käsmann, Weitz, Strube, Abel, Dzinic
Bebra: Sejoi; Bek, Schade, Hollstein, Cavas, Jung, Mainz, Silbermann, Azad, Mousa, Leidorf
Tor: 0:1 Maik Leidorf (28.)
Gelb-Rote Karten: Jonas Hofmann (Dittlofrod/Körnbach, 89.), Jonas Strube (Dittlofrod/Körnbach, 90+5.)
Zuschauer: 220
