Im Zentrum steht die These, die Lange derzeit auch als Sachbuch ausarbeitet: Künstliche Intelligenz wird von vielen entweder vergöttlicht oder verteufelt — beides ist theologisch ungenau. Evangelische Theologie hat seit jeher das Handwerkszeug, um zwischen dem Göttlichen und dem bloß Mächtigen zu unterscheiden. Dieser Gottesdienst bringt dieses Handwerkszeug zur Anwendung. Lange selbst arbeitet täglich mit KI-Systemen und schreibt über diese Praxis – eine Spannung, die er im Gottesdienst nicht auflöst, sondern befragt. Theology as self-examination: Was geschieht mit dem Denken, wenn eine Maschine mitdenkt? Was bleibt vom Gebet, wenn die Antwort aus einem Sprachmodell kommt?
Zeitgleich findet ein Kindergottesdienst statt. Im Anschluss sind die Besucher herzlich zum Nachgespräch und zum Kirchencafé eingeladen.
