„Insgesamt haben wir seit 2021 zehn Sitzungen abgehalten. Dabei konnten wichtige Projekte in diesem Gremium diskutiert werden. Die ausgewogene und verbindliche Zusammensetzung des Klimaschutzbeirats ist besonders und zeichnet sich dadurch aus, dass vielfältige Meinungen in die Klimadiskussionen einbezogen werden“ erklärt der Klimaschutzmanager des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Thomas Giese. In den vergangenen Jahren wurde sich besonders mit folgenden Themen auseinandergesetzt: Freiflächen-Photovoltaik, Lichtverschmutzung, Mobilität im ländlichen Raum unter besonderem Bezug auf Seniorinnen und Senioren sowie Radverkehr.
In der letzten Sitzung des Beirats im Kreistagssitzungssaal des Landratsamts richtete sich der Hauptfokus auf den Vortrag „Kommunale Wärmeplanung als Baustein einer selbstgesteuerten Energiewende mit kommunaler Wertschöpfung“ durch die LEA Hessen (LandesEnergieAgentur). Zudem gab es interessante Ergebnisse aus den drei verschiedenen Arbeitsgruppen sowie einen Ausblick auf den Klimaschutz im Landkreis.
Zum Hintergrund
Der Klimaschutzbeitrat ist eine Kommission und besteht unter anderem aus folgenden Mitgliedern: Dem Landrat, Mitgliedern des Kreistages, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Energie, Umwelt und Ländlicher Raum des Kreistages, und bis zu 35 sachkundigen Personen (verschiedener Institutionen) sowie bis zu vier beratende, nicht stimmberechtigte, Personen aus der Kreisverwaltung.
Der Klimaschutzbeirat tagte seit seiner Gründung im Jahr 2021 zweimal jährlich. Lediglich 2023 kam der Beirat nur einmal zusammen. Es wurden drei Arbeitsgruppen gebildet: Erzeugung und Einsatz von erneuerbarem Strom und Wärme, Klimafolgenanpassung und Ressourcenschutz sowie Mobilität. Über die Fortsetzung und Zusammensetzung des Klimaschutzbeirats muss der neugewählte Kreistag entscheiden.
