Als aktiver Teil der Zivilgesellschaft engagieren sich die zahlreichen Mitglieder der katholischen Verbände auf Grundlage ihres christlichen Glaubens in unterschiedlichen Bereichen von Staat, Kultur und Gesellschaft. Sie verstehen sich als Mitwirkende einer Gemeinschaft, die nicht rückwärtsgewandt antwortet, sondern die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen annimmt und zukunftsorientiert handelt. Das christliche Wertefundament und die Vielfalt des damit verbundenen Engagements orientieren sich an der Würde des Menschen, an Solidarität und Gerechtigkeit. Diese Grundhaltung schließt extreme Parteien und solche, die am Rande von Ideologien wuchern, aus.
In ihrem Engagement für Demokratie und ein friedliches Miteinander im Sinne eines christlichen Menschenbildes ruft die Arbeitsgemeinschaft alle Bürgerinnen und Bürger auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und ihre Stimme an demokratische Parteien abzugeben.
Von allen politisch Verantwortlichen fordern die Verbände ein entschlossenes Eintreten für demokratische Werte und ein zukunftsfähiges gelingendes Zusammenleben vor Ort in den Kommunen. Es ist wichtig, dass wieder mehr Vertrauen in die Demokratie hergestellt wird. Dies kann am besten in den Kommunen gelingen.
