Beim gemeinsamen Wochenende in Landenhausen setzten sich die Jugendlichen zunächst mit der Frage auseinander, wann sie sich zuletzt wirklich frei gefühlt haben. Anhand von Bildern tauschten sie ihre Eindrücke aus und diskutierten anschließend über die Bedeutung von Regeln. Nach Ansicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Regeln eine wichtige Grundlage für Freiheit – sowohl für die Zusammenarbeit im Kleinen als auch für das gesellschaftliche Zusammenleben und die Gesetzgebung.
Am zweiten Tag arbeiteten die Jugendlichen in Kleingruppen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen. Diskutiert wurden unter anderem Altersbegrenzungen bei sozialen Medien, Gleichberechtigung und Gendern, Abtreibung, Wehrdienst beziehungsweise Wehrpflicht, der Klimawandel sowie ein mögliches Handyverbot an Schulen. Einen thematischen Input zum Thema Privilegien lieferten Antonia Schäfer und Fleur Frenk vom WIR-Vielfaltszentrum des Vogelsbergkreises.
Zum Abschluss des Wochenendes reflektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Seminar. Dabei gingen sie erneut der Frage nach, was Freiheit für sie bedeutet – und wie sich ihr Verständnis davon im Laufe der gemeinsamen Tage verändert hat.
