Lokales FD 12.03.2026

Investitionen, klare Markenstrategie und regionale Verwurzelung

Ebersburg (jah) – Mit Investitionen, klarer Markenstrategie und regionaler Verwurzelung stellt die RhönSprudel Gruppe in Ebersburg die Weichen für die Zukunft. Während die Traditionsmarke ihre starke Marktposition im Mineralwassersegment behauptet, wird die Regionalmarke Förstina nach der Integration in die Unternehmensgruppe gezielt neu ausgerichtet. Investitionen, Markenmodernisierung und regionale Verbundenheit sollen die Grundlage für weiteres Wachstum in einem hart umkämpften Getränkemarkt bilden.

Fotos: RhönSprudel

Die RhönSprudel Gruppe gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Unternehmen der Region. Während RhönSprudel selbst fest im Mineralwassermarkt etabliert ist, hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren auch strategisch neu aufgestellt – unter anderem mit der strategischen Neuausrichtung der Marke Förstina. „Die Neuausrichtung von Förstina begann mit der Integration in die RhönSprudel Gruppe im Juli 2023“, erklärt Geschäftsführer Christian Schindel. In einem ersten Schritt sei die Marke umfassend analysiert worden, insbesondere mit Blick auf ihre Marktposition und Entwicklungsmöglichkeiten. „Auf Basis umfangreicher Marktforschung wurde anschließend eine klare Weiterentwicklungsstrategie für Förstina erarbeitet. Ziel war es, die Marke langfristig zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig ihre regionale Identität zu bewahren.“

Parallel dazu wurden zahlreiche organisatorische Prozesse in die Strukturen der RhönSprudel Gruppe integriert. „In Bereichen wie Einkauf, Finanzen, Personal oder Qualitätssicherung konnten effizientere Abläufe geschaffen werden“, so Schindel. Zugleich investiert das Unternehmen gezielt in den Standort. Dazu zählen unter anderem eine neue Einweglinie, die Optimierung bestehender Mehrweglinien sowie als nächstes Projekt eine moderne Sortieranlage für Glas- und PET-Flaschen. „Diese Maßnahmen bilden die Grundlage dafür, Förstina wirtschaftlich stabil und strategisch klar positioniert in die Zukunft zu führen“, führt der Geschäftsführer aus.

Ein weiterer zentraler Schritt ist die Neuausrichtung der Marke selbst. Sie ist das Ergebnis eines rund zweieinhalbjährigen Strategie- und Entwicklungsprozesses. „Ziel war es, Förstina als moderne, klar positionierte Regionalmarke weiterzuentwickeln“, betont Schindel. Dabei sei besonders darauf geachtet worden, die gewachsene Identität der Marke zu erhalten: „Förstina steht seit fast einem Jahrhundert für regionale Verbundenheit und ist eng mit den Menschen und Vereinen der Region verbunden. Diese Werte bleiben zentraler Bestandteil der Marke.“

Der aktuelle Markenrelaunch versteht sich daher nicht als radikaler Neuanfang, sondern als behutsame Weiterentwicklung. „Im Mittelpunkt stehen ein modernisiertes Logo, ein neues, klareres Etikettendesign und eine aufmerksamkeitsstärkere Markenkommunikation“, erklärt der Geschäftsführer. Ziel sei es, der Marke ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu geben und gleichzeitig das vertraute Bild zu bewahren. „Auch die bewährte Qualität der Produkte bleibt selbstverständlich unverändert.“ Für die Zukunft der Marke spielt dieser Schritt eine wichtige Rolle. „In einem zunehmend dynamischen Getränkemarkt mit veränderten Verbraucheransprüchen und steigender Wettbewerbsintensität ist eine klare Markenpositionierung entscheidend“, betont Schindel. Der neue Auftritt solle deshalb für mehr Sichtbarkeit im Regal sorgen und die Wiedererkennbarkeit stärken. Gleichzeitig sei der Relaunch „ein klares Signal der RhönSprudel Gruppe, dass sie langfristig an die Marke Förstina glaubt und gezielt in ihre Weiterentwicklung investiert.“

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung bleibt Förstina auch eng mit der Region verbunden. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind vor Ort beschäftigt, zudem engagiert sich das Unternehmen seit vielen Jahren in regionalen Vereinen und Initiativen. „Förstina bleibt eine stark regional verwurzelte Marke und ein wichtiger Arbeitgeber in der Region“, verdeutlicht Schindel. Dieses Selbstverständnis solle auch künftig bestehen bleiben. „Förstina versteht sich seit jeher als Teil der Region und als Begleiter im Alltag vieler Menschen.“

Während Förstina aktuell modernisiert wird, entwickelt sich die Kernmarke RhönSprudel kontinuierlich weiter. „Die Marke RhönSprudel ist seit vielen Jahrzehnten fest im Markt etabliert und bildet das Fundament der RhönSprudel Gruppe“, erklärt Schindel. Im Fokus stünden dabei eine stabile Marktposition im Mineralwassersegment, eine konsequente Qualitätsorientierung sowie die Weiterentwicklung von Sortiment und Markenkommunikation. Der Markt selbst ist allerdings anspruchsvoll. „Der Mineralwassermarkt ist insgesamt von starkem Wettbewerb geprägt“, sagt Schindel. Gleichzeitig bleibe Mineralwasser ein stabiles Segment. „Verbraucher legen zunehmend Wert auf natürliche Produkte und regionale Herkunft.“ Für etablierte Marken bedeute das, ihre Position weiter auszubauen und zugleich flexibel auf Veränderungen im Konsumverhalten zu reagieren.

Für die Zukunft setzt die RhönSprudel Gruppe daher auf ein starkes Markenportfolio. „RhönSprudel bleibt die zentrale Marke der Gruppe, während Marken wie Förstina gezielt weiterentwickelt werden“, so Schindel. Ziel sei es, die regionale Stärke, die hohe Produktqualität und die nachhaltige Mehrwegorientierung weiterhin als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Damit verbindet das Unternehmen Tradition und Zukunft – und setzt weiterhin auf das, was RhönSprudel seit jeher prägt: regionale Wurzeln, hochwertige Produkte und eine klare strategische Weiterentwicklung.