21 Spieltage sind absolviert – und der Großteil des Feldes in der Hessenliga ist weiterhin dicht beieinander: Der HSV liegt auf Platz neun, hat sechs Punkte Vorsprung auf Platz 15 und sechs Punkte Rückstand auf Rang drei. Gegner Fernwald ist direkter Tabellennachbar der Hünfelder, entsprechend darf der Sieger etwas Boden gutmachen. Doch eine Selbstverständlichkeit ist das für den HSV genauso wenig, wie zuletzt in Baunatal. „Die Stimmung ist natürlich gut nach dem Sieg, gleichzeitig sind wir aber weiter fokussiert im Training. Wir haben intensiv gearbeitet und wollen den Schwung mitnehmen. Aber das wird mindestens genauso schwer“, sagt Trainer Johannes Helmke.
Fernwald als amtierender Meister hatte wohl andere Ambitionen, als nach rund zwei Dritteln der Saison im Mittelfeld zu liegen. Doch die Qualität im Team von Daniel Steuernagel ist unbestritten: Im Hessenpokal gelang Fernwald fast die Sensation gegen Drittligist Wehen Wiesbaden, zur Pause führte der FSV mit 3:0, ehe die Gäste ernst machten und sich im Elfmeterschießen durchsetzten. Auf jenem Kunstrasen in Fernwald-Steinbach dürfte am Samstag auch wieder gespielt werden, und die Mittelhessen haben zudem Euphorie nach dem 4:2-Derbysieg in Stadtallendorf. „Die Mannschaft hat sich zur letzten Saison nicht viel verändert und war nicht ohne Grund Meister geworden“, betont Helmke, der ein Duell zwischen zwei Teams mit Selbstvertrauen erwartet.
Beim HSV sind Leon Zöll und Luca Uth leicht angeschlagen, Yunus Emre Kocak fällt weiter aus. Max Vogler fehlt dazu bekanntlich rotgesperrt. Im Training war der Kader ansonsten aber vollzählig. Auch Thore Hütsch und Mark Zentgraf konnten mitmachen. Nun gilt es, „so aufzutreten, wie letzte Woche in Baunatal“ – dann kann den Hünfeldern der zweite Auswärtssieg in Folge gelingen.
Hessenliga
Freitag
20 Uhr
Türk Gücü Friedberg – SC Hanau
Samstag
14 Uhr
Eintracht Frankfurt U21 – Waldgirmes
15 Uhr
Hummetroth – Weidenhausen
Fernwald – Hünfelder SV
Hanauer FC – VfB Marburg
Sonntag
14.30 Uhr
TuBa Pohlheim – Baunatal
15 Uhr
Eddersheim – Stadtallendorf
Darmstadt 98 U21 – FC Gießen
CSC Kassel – Walldorf
