Anfang der Saison legte der HSV bekanntlich eine Mega-Serie hin und gewann am laufenden Band – ehe es gegen Aufsteiger Pohlheim beim 1:1 im Heimspiel erstmals keinen Sieg gab. Dass „TuBa“ keine schlechte Mannschaft ist, zeigte sich nicht nur damals, sondern auch heute in der Tabelle: Die Mittelhessen stehen mittlerweile auf Platz fünf, einen Zähler vor den Hünfeldern. „So wie in jedem Spiel müssen wir wieder viel Laufarbeit leisten“, blickt Trainer Johannes Helmke auf die schwere Aufgabe am Sonntag voraus.
Doch eine breite Brust hat der HSV durchaus: Erst drei Siege zum Start in die Restrunde, dann der Pokalerfolg in Eiterfeld unter der Woche – wenn auch mit etwas anderem Personal. „Wir haben ein paarmal gewechselt, aber die Jungs waren fokussiert und haben das gut angenommen. Es ging ja ums Finale, aber auch darum, dranzubleiben. Wir wollen diesen Sieg mitnehmen und dort bestmöglich anknüpfen“.
Besonders freut Helmke, dass der eine oder andere Spieler, der „hintendran“ war, wieder aufholt: Max Lindemann macht sich im Training gut und traf in Eiterfeld, Joker Witkowski dann später ebenfalls. Auch Yunus Emre Kocak kämpft sich langsam wieder zurück. Luca Uth wurde aufgrund von Oberschenkelproblemen im Pokal geschont – eher eine „Vorsichtsmaßnahme“, betonte Helmke. Er dürfte am Sonntag mit nach Pohlheim fahren. Bei Maximilian Fröhlich ist das Fragezeichen da schon wesentlich größer: Er trug am Mittwoch einen Pferdekuss davon, der Oberschenkel war „fest und geschwollen“. Doch der HSV nimmt den Rückenwind mit und fährt „völlig befreit“ zum nächsten Auswärtsspiel, sagt Helmke: „Wir wissen, dass wir gut sind, und auch dort bestehen können“.
Hessenliga
Samstag
14 Uhr
Eintracht Frankfurt U21 – Stadtallendorf
15 Uhr
Türk Gücü Friedberg – Weidenhausen
Darmstadt 98 U21 – Waldgirmes
Hanauer FC – Fernwald
Hummetroth – Baunatal
Sonntag
14.30 Uhr
TuBa Pohlheim – Hünfelder SV
15 Uhr
CSC Kassel – FC Gießen
Eddersheim – VfB Marburg
15.30 Uhr
Walldorf – SC Hanau
