Lokales 03.03.2026

Hessen – Nach Erbrechen im Zug: Mann schlägt Sanitäter ins Gesicht

Treysa (pm/pf) – Neuer Fall von Gewalt gegen Rettungskräfte in Hessen: Am vergangenen Samstag gegen 20.15 Uhr soll ein 35-Jähriger einem Rettungssanitäter in Treysa (Schwalm-Eder Kreis) ins Gesicht geschlagen haben.

Symbolfoto: Görlich Media

Der Mann benutzte den Regionalexpress RE 98, von Frankfurt am Main nach Kassel. Im Zug musste er sich übergeben und blieb in seinem Erbrochenen liegen. Zeugen des Vorfalls verständigten den Rettungsdienst und die Polizei. Beim Halt am Bahnhof Treysa sollte der Mann medizinisch versorgt werden.

Er zeigte auf Ansprache und Weckversuche keine Reaktion, so dass ein Rettungssanitäter näher an ihn herantrat. Als dieser in berührte und versuchte ihn wachzurütteln, schlug der den Rettungssanitäter ins Gesicht und trat ihn in den Unterleib.

Der Rettungssanitäter konnte auf Grund der Verletzungen seinen Dienst nicht fortsetzen. Streifen der Polizeistation Schwalmstadt verbrachten den 35-Jährigen aus Eritrea stammenden Mann aus dem Zug.

Zunächst wurde er in ein Krankenhaus nach Ziegenhain verbracht. Nach Abschluss der Behandlung wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten durch die Polizei Schwalmstadt in Gewahrsam genommen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel wurde über den Vorfall informiert und hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.