Update Dienstagnachmittag: Der Gesundheitszustand des Verletzten wird durch die behandelnden Ärzte weiterhin als sehr kritisch eingestuft. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen aufgrund vorliegender Erkenntnisse davon aus, dass sich die Beteiligten kennen und es bereits im Vorfeld mehrfach zu Streitigkeiten zwischen ihnen kam. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurden die Aufzeichnungen der Videoschutzanlage ausgewertet. Nach derzeitiger Bewertung kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der 17-Jährige in einer Notwehrsituation befand. Zudem ergaben die bisher geführten Ermittlungen, dass eine weitere Person, ein 23 Jahre alter Mann, ebenfalls durch den Tatverdächtigen während der Tatausführung leicht verletzt worden sein soll. Die genauen Hintergründe der Tat sowie die Tatumstände sind derzeit noch nicht abschließend geklärt und benötigen weitere Ermittlungen. Die Kriminalpolizei bittet erneut Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden. Zudem steht unter der Rufnummer 06181 100-333 ein Beratungs- und Hilfsangebot für Personen zur Verfügung, die den Vorfall miterlebt haben und dadurch belastet sein könnten.
Erstmeldung: Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen soll es gegen 18.20 Uhr zunächst zu Streitigkeiten in einem Bus zwischen dem 17-Jährigen sowie dem späteren Opfer und einem weiteren Begleiter gekommen sein. In der Folge, so die bisherigen Erkenntnisse, entwickelte sich daraus eine körperliche Auseinandersetzung. In deren Verlauf soll der Tatverdächtige mit einem Messer auf den 25-Jährigen eingewirkt und ihm lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt haben. Rettungskräfte brachten den 25-Jährigen umgehend in eine Klinik.
Der Verdächtige entfernte sich anschließend zunächst vom Tatort, konnte jedoch kurz darauf im Rahmen der Fahndung durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden. Die Entscheidung über seinen weiteren Verbleib wird am Dienstag getroffen. Am Tatort führte die Kriminalpolizei bis in die Abendstunden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Die Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
