Unter dem Aspekt des Volkssports, mit dem Ziel, möglichst alle Bevölkerungsschichten zu einer regelmäßigen sportlichen Betätigung zu motivieren, war im Jahr 1969 der Schwimmwettbewerb „Goldenen Fisch“ ins Leben gerufen worden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der einmalige Nachweis sportlicher Höchstleistungen, sondern die nachhaltige Förderung der Gesundheit durch kontinuierliche Bewegung. „Wir wollen die Menschen motivieren“, sagte Wingenfeld. Verliehen wird der „Goldene Fisch“ an alle Teilnehmer, die in einer Schwimmbadsaison mindestens 50-mal mindestens fünf bis zehn Minuten geschwommen sind. Auch der Oberbürgermeister hatte vor, teilzunehmen. „Ich wollte dabei sein, habe es aber leider keine 50-mal geschafft“, gestand er ein.
Im Jahr 2025 haben insgesamt 166 „Wasserratten“ erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen. 22 davon zum ersten Mal. Mit eineinhalb Jahren war Jonas Elias Stadler der jüngste Teilnehmer. Der älteste Schwimmer war Richard Kreß mit 97 Jahren. „Es ist schön zu sehen, dass der Schwimmsport bei allen Generationen angekommen ist“, freute sich Wingenfeld über das Teilnehmerfeld. Zwei Sportler haben bereits zum zehnten Mal an dem Schwimmwettbewerb teilgenommen, dafür erhielten sie je einen Lilientaler im Wert von 40 Euro sowie eine Fisch-Anstecknadel. Alle übrigen Sportler bekamen je einen Lilientaler im Wert von zehn Euro. „Hier sitzen echte Sportler. Jeder, der Sport treibt, macht etwas für die Gesellschaft – und die Gesundheit“. Auch Bürgermeister und Sportdezernent Dag Wehner freute sich über die vielen Sportler und verkündete: „Die Arbeiten am Rosenbad liegen im Zeitplan“. Das Freibad soll wie immer am 1. Mai öffnen. Im Anschluss überreichten Wingenfeld und Wehner die Gutscheine und Fisch-Anstecknadeln an die Teilnehmer.
