Museumsleiter Dr. Frank Verse begrüßte die Gäste, ehe er an die Vortragenden abgab. Nach einer Einführung in die Kunst der Whiskyherstellung und der Herkunft, erklärt von Dr. Axel G. Posluschny von der Keltenwelt in Glauburg und Dr. Ruth Beusing vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, wurde ein irischer Slane Whiskey gereicht.
„Die Kunst des Whiskeysbrennens stammt vermutlich aus Arabien“, erklärte Posluschny. Die Destillation diente ursprünglich der Herstellung von Medizin und Duftstoffen. Danach bleibt unklar, ob die Iren oder Schotten die nächsten gewesen sind, wobei es wahrscheinlicher sei, dass die Iren früher dran waren. Er drückte es diplomatisch aus: „Die Iren haben es erfunden, die Schotten haben es perfektioniert“.
Danach folgte ein Vortrag über die „Rebellen gegen England“. Posluschny erklärte die bewegende Geschichte des Verhältnisses zwischen Schottland und England, das „nicht ganz einfach“ sei. Zur Unterstützung des Vortrags gab es sechs ausgewählte schottische Whiskeys, die die Gäste probieren durften. In der Pause erfuhren die Gäste zudem in einer Dauerausstellung des Museums noch einiges über Kriege und Auseinandersetzungen in der Fürstabtei Fulda.
