Wilhelm Hartmann, Spitzenkandidat der Partei bei der anstehenden Kommunalwahl, ergänzt: „Die Aufwertung zur Universitätsstadt ist weit mehr als eine symbolische Maßnahme. Sie ist ein strategischer Schritt zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes, zur Fachkräftesicherung und zur nachhaltigen Stadtentwicklung.“
Besonders große Chancen ergeben sich für das Klinikum Fulda. Eine enge Verzahnung zwischen Hochschule und Klinikum könnte die medizinische Ausbildung, Forschung sowie die ärztliche Nachwuchsgewinnung deutlich stärken. Perspektivisch bietet sich die Möglichkeit, medizinische Studiengänge oder kooperative Promotionsprogramme auszubauen und neue Forschungsbereiche im Gesundheitswesen vor Ort zu etablieren. Als Beispiel die Vorteile für das Klinikum Fulda:
Gewinnung und Bindung qualifizierter Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte, Ausbau medizinischer Forschung und Drittmittelprojekte, Stärkung spezialisierter Fachbereiche durch wissenschaftliche Kooperation, Imagegewinn als akademisches Lehr- und Forschungszentrum und die langfristige Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region Osthessen
Kilian Schöller, Kandidat zum Kreistag Fulda, erläutert: „Auch wirtschaftlich würde Fulda profitieren: Studierende beleben die Innenstadt, fördern Innovationen und stärken den lokalen Arbeitsmarkt. Unternehmen profitieren von Wissenstransfer, Existenzgründungen und qualifizierten Absolventinnen und Absolventen.“
Die Vision ist klar: Fulda soll als moderner Wissenschafts- und Gesundheitsstandort positioniert werden – mit einer starken Universität, einem leistungsfähigen Klinikum und einer dynamischen Stadtgesellschaft. Die Rückkehr zum Titel „Universitätsstadt“ wäre ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit der Region und ein klares Bekenntnis zu Bildung, Forschung und medizinischer Exzellenz. Fulda hat das Potenzial – jetzt gilt es, es gemeinsam zu nutzen.
