Frauen-Landesliga: TSV Frankenberg – SG Johannesberg 2:3 (26:24, 24:26, 25:20, 12:25, 6:15)
Riesenjubel bei der SGJ. Doch von vorn… Am Sonntagvormittag traf die erste Mannschaft der SGJ-Frauen finalen Spiel der Landesliga Nord auf den Tabellenletzten des TSV Frankenberg. Hochmotiviert, aber mit Respekt, reisten die Johannesbergerinnen in den Norden Hessens, um die letzten Punkte zum Meistertitel einzufahren. Johannesberg startete, auch weil nicht mehr viel auf dem Spiel stand, nicht mit der nötigen Konsequenz ins Spiel, verkrampfte dann etwas und konnte die gewohnte Leistung nicht konstant abrufen. Im Auftaktsatz unterlag Johannesberg mit 24:26, nur um in der Folge mit dem gleichen Ergebnis den Ausgleich zu schaffen. Satz drei ging wieder umkämpft an die Gastgeberinnen, deren Kräfte dann aber erlahmten, so dass die SGJ mit einem deutlichen 25:12 ausgleichen konnten Nach diesen vier umkämpften Sätzen mit teilweise sehr langen Ballwechseln zeigten die Fuldaerinnen im Tiebreak dann doch die besseren Nerven. Mit 15:6 im letzten Durchlauf entschied die SG Johannesberg die Meisterschaft für sich und wird damit in der kommenden Saison wieder in Hessens höchster Spielklasse antreten.
Johannesberg: A. Breunung, D. Brux, L. Drexler, A. Grobauer, A. Haller, M. Lundius, J. Schawag, T. Schuhmann, K. Schuchert, W. Walter, K. Weber, H. Wilhelm.
Frauen-Bezirksoberliga: TV Sontra – SG Johannesberg II 3:0 (25:23, 25:23, 25:17)
Zum letzten Auswärtsspiel der Saison reiste die zweite Frauenmannschaft der SG Johannesberg stark ersatzgeschwächt zum TV Sontra an. Mit lediglich sieben Spielerinnen im Kader standen die Vorzeichen alles andere als optimal. Gleich drei Außenangreiferinnen fehlten aufgrund schulischer Verpflichtungen und privater Termine. Die Folge waren Umstellungen auf mehreren Positionen und kaum Wechselmöglichkeiten für den Trainer. Dazu kam auch noch, dass Amelie Haller noch unter den Folgen einer Erkältung litt und außerdem für die Begegnung der ersten Mannschaft am Sonntag geschont werden sollte.
Trotz des Tabellenunterschieds – Johannesberg ging als Viertplatzierter ins Spiel, während Sontra auf Rang sieben stand – entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Schnell wurde jedoch deutlich, dass der dezimierte Kader und die ungewohnten Aufstellungen ihren Tribut fordern würden.
Die ersten beiden Sätze verliefen äußerst knapp. Johannesberg kämpfte um jeden Punkt, musste sich jedoch jeweils mit 23:25 geschlagen geben. Besonders in entscheidenden Phasen fehlte es an der nötigen Abstimmung, was vor allem zu Problemen in der Annahme und Feldverteidigung führte. Dadurch kam das eigene Spiel nur selten in einen konstanten Rhythmus.
Im dritten Satz ließ die Kraft zunehmend nach. Sontra nutzte dies konsequent aus und setzte sich deutlicher mit 25:17 durch. Nach rund eineinhalb Stunden Spielzeit war die 0:3-Niederlage besiegelt.
Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte das Team der SG Johannesberg großen Einsatzwillen und Zusammenhalt. Alle Spielerinnen kämpften bis zum Schluss und bewiesen eine positive Einstellung auf dem Feld. Auch wenn das Ergebnis am Ende nicht für die Johannesbergerinnen sprach, kann die Mannschaft auf ihre Leistung unter den gegebenen Umständen stolz sein.
Johannesberg II: S. Born, J. Bott, A. Haller, S. Leis, A. Röhrig, G. Schätzmüller, F. Schütz.
Frauen-Kreisliga: TG Rotenburg III – SG Johannesberg III 0:3 (20:25, 25:14, 25:14, 25:16)
Die Stimmung im Team der scheidenden Trainierin Sandra Zukauskiene war von Anfang an aufgrund der bereits feststehenden Meisterschaft gelöst. Daher war weder Nervostität noch Unsicherheit zu spüren. Im ersten Satz waren die jungen Spielerinnen aus Johannesberg direkt voll dabei, erkämpften sich eine schnelle Führung, die sie bis auf 25:17 ausbauten.
Besonders ihre Stärken im Aufschlag setzten die Gastgeberinnen sofort unter Druck und unterbanden gerade im zweiten Satz jegliche Gegenwehr der TGR. Auch im dritten Satz funktionierte das Zusammenspiel aufgrund der guten Teamarbeit nahezu perfekt. Auch im letzten Spiel gelang mit dem abschließenden 25:16 ein deutlicher und verdienter Sieg. Das Team ist in einer Saison ohne Niederlage sehr gut zusammengewachsen und hat sich enorm verbessert. In der kommenden Saison warten dann in der Bezirksliga wieder einmal erfahrene und deutlich ältere Gegnerinnen, die den jungen Mädels sicher wieder alles abverlangen werden.
Johannesberg III: S. Bergmann, L. Born, Y. Demirtas, C. Feuerstein, L. Frischkorn, M. Fiedler, E. Mihm, E. Rützel, L. Simmchen, M. Tsamaltoupis, N. Zimmermann.
Frauen-Kreisklasse: SG Johannesberg IV – SV Steinatal 3:2 (25:27, 25:5, 25:22, 20:25, 15:10)
Endlich einmal in einer Aufstellung ohne Personalprobleme stand die 4. Mannschaft der SG Johannesberg gegen die deutlich älteren Gäste aus Steinatal auf dem Feld und der Trainer nutzte die Gelegenheit zu ausgiebigen Personalrotationen. So konnten die Gegnerinnen auch Satz 1 noch im Schlussspurt mit 27:25 für sich entscheiden, weill einige der eingesetzten Mädels deutlich mit verständlicher Nervosität zu kämpfen hatten. Im 2. Satz konnte die SGJ dann schalten und walten, wie sie wollte. Die Aufschläge der Gastgeberinnen kamen jetzt druckvoll und sicher. Mit einer Serien von 14Punkten in Folge wurde das 25:5 besiegelt. Auch im dritten Satz konnten sich die jungen Mädels der SGJ trotz ständiger und unnötiger Meckereien der Gäste wegen der lautstarken Anfeuerung von der Bank mit 25:22 durchsetzen. Im 4. Satzwurde erneut durchrotiert und diesmal konnte man den Satz nicht für sich entscheiden, musste tritz großartigen Kampfes den Ausglich mit 20:25 hinnehmen.
Aber im Entscheidungssatz war es dann wieder die SGJ, die nach 5:9-Rückstand den Satz drehen und mit 15:10 den Sieg holen konnte.
Frauen-Kreisklasse: SG Johannesberg IV – TSV Hilders 2:3 (25:21, 25:14, 22:25, 22:25, 9:15)
Auch das zweite Spiel gegen die deutlich älteren Gäste aud der Rhöngemeinde begann verheißungsvoll für die SG. Den Auftaktsatz gewann die Formation um die erst 12-jährigen Mia Vuletic und Iva Jelicic umkämpft mit 25:21 und auch Satz 2 konnte man sich aufgrund des guten Zusammenspiels und einer großen taktischen Überlegenheit mit 25:14 sichern. Da jetzt aber mit Neele Zimmermann eine der Führungsspielerinnen des Teams aufgrund einer familiären Verpflichtung das Team verlassen musste, kam es in der Folge zu einem Bruch im Spiel, dem jetzt gerade in den entscheidenden Phasen des Spiels ihre Routine und Athletik fehlten. Mit zweimal 22:25 konnte Hilders ausgleichen.
Erneut ging es für die junge SGJ-Truppe in den Entscheidungssatz. Hier machte sich die Erschöpfung der Spielerinnen bemerkbar, die am heutigen Tag nicht zu ersetzen waren. Nach dem Zwischenstand von 9:9 konnten die erfahrenen Hilderserinnen sich gegen immer kraftloser agierende SGJ-Mädels noch den Sieg holen.
Johannesberg IV: A. Avdagic, S. Bergmann, L. Born, Y. Demirtas F. Dörr, M. Pesa, E. Rützel, S. Schmitt, L. Simmchen, M. Tsamaltoupis, M. Vuletic, D. Wall, N. Zimmermann
